Rentnerin um ihr Erspartes geprellt

Eine alte Dame glaubt, ihrer Nachbarin bei einem Immobiliengeschäft zu helfen. Zu spät erkennt sie, dass sie betrogen wurde, und zwar um viel Geld. 
Jasmin Menrad / München |
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Eine alte Dame glaubt, ihrer Nachbarin bei einem Immobiliengeschäft zu helfen. Zu spät erkennt sie, dass sie betrogen wurde, und zwar um viel Geld.

Moosach - Am Mittwoch, den 8. Januar um 12.45 Uhr und 15.30 Uhr, erhielt eine 72-jährige Rentnerin mehrere Anrufe einer unbekannten Frau. Durch geschickte Gesprächsführung gab sie sich als Nachbarin aus. Sie erzählte der Rentnerin, dass sie eine Immobilie gekauft habe und gerade bei einem Notar in Augsburg sei.

Durch einen Fehler der Bank sei eine Buchung noch nicht erfolgt. Deshalb benötige sie dringend leihweise mehrere Tausend Euro. Im weiteren Gesprächen meldete sich auch ein angeblicher Notar, der die Geschichte bestätigte. Danach bestellten die Täter ein Taxi für die Seniorin, damit sie zu ihrer Bankfiliale fahren konnte.

Als sie zurück in ihrer Wohnung war, kam eine angebliche Mitarbeiterin des Notariats und holte das Geld ab. Als später ihre richtige Nachbarin anrief, erkannte die Rentnerin, dass sie betrogen wurde. Sie verständigte sofort die Polizei.

Täterbeschreibung:

Abholerin: Weiblich, gab an, Frau Hamm zu heißen und Mitarbeiterin des Notariats zu sein, ca. 30-50 Jahre alt, ca. 160 cm groß, kräftige Figur, schwarze Haare, rundes Gesicht, wulstige Lippen, dunkler Teint, südländischer Typ; trug eine auffallend große Brille mit schwarzem Gestell; bekleidet mit schwarzer Baskenwollmütze, dunkler Hose und dunklem Mantel. Sie führte eine ca. 30x30 cm große schwarze Kroko-Imitathandtasche mit Henkeln mit sich, die sie mit überkreuzten Armen vor der Brust festhielt.

Zeugenaufruf:

Wer hat zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr eine Frau, auf die die o.g. Personenbeschreibung zutrifft im Bereich der Netzer- /Baubergerstraße gesehen oder sonstige Beobachtungen gemacht? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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