Radler erhalten knackiges Dankeschön

Am Samstag staunten die Radfahrer, als sie unvermittelt Äpfel als Geschenk erhielten. Mehr als 130 Kilo frisch gepflückte Bioäpfel vom Bodensee wurden verteilt.
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Der ADFC München, Öpfelchasper München und rehab republic verteilten am Odeonsplatz Äpfel als Dankeschön an Radlerinnen und Radler.
Fabian Norden/ho Der ADFC München, Öpfelchasper München und rehab republic verteilten am Odeonsplatz Äpfel als Dankeschön an Radlerinnen und Radler.

Altstadt - Drei Organisationen – der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München, Öpfelchasper München und rehab republic e. V. – bedankten sich mit dieser Aktion im Rahmen des 7. Münchner Klimaherbstes bei den vielen Münchnern, die so oft mit dem Fahrrad fahren und dadurch klimafreundlich unterwegs sind.

„Ich radle sowieso jeden Tag, aber ich finde es klasse, dafür auch noch so belohnt zu werden“, war oft die freudige Aussage der Radler. Auch die Organisatoren zeigten sich mit ihrer Aktion mehr als zufrieden.

Markus Mitterer von rehab republic: „Es ist schön, den Radlern eine Freude zu bereiten und sie darin zu bestärken, weiterhin auf dem gesündesten, günstigsten und umweltfreundlichsten Gefährt – dem Fahrrad – unterwegs zu sein.“

Und Thomas Schmidt vom ADFC ergänzt: „Sie tun mit jeder Fahrradfahrt schließlich nicht nur sich, sondern auch der Umwelt und den Mitmenschen was Gutes.“ Severin von Woyna vom Öpfelchasper verweist zudem auf den Zusammenhang mit der Eröffnung der Apfelsaison: „Es freut uns, den Radlern den saftig-sauren Topaz-Apfel schenken zu können, der grade jetzt im Oktober pünktlich zu unserer Aktion erntereif ist.“

Die Veranstalter gehen davon aus, dass vom Radeln jeder selbst am meisten profitiert, denn Radfahren ist einfach und schnell, flexibel, gesund und sportlich. Doch auch für alle Münchner und die Landeshauptstadt München insgesamt hat ein hoher Radverkehrsanteil viele Vorteile: Radeln ist vor allem platzsparend und leise, erzeugt keine Abgase und durch die geringen Kosten für Bau und Unterhalt der Verkehrswege ist es abgesehen vom Zu-Fuß-Gehen, die günstigste Art der Fortbewegung.

Insgesamt mehr als tausend Bioäpfel verteilten die Aktivisten, pumpten zusätzlich einige Reifen auf, führten kleinere Reparaturen durch und verteilten kostenlose Radlstadtpläne der „Radlhauptstadt München“.

Anfangs verwunderte und später strahlende Gesichter machten deutlich, dass die Aktion gelungen ist. Sie lassen auch hoffen, dass die Radler in Zukunft einmal mehr aufs Rad steigen werden.

Diejenigen Radler, die am Samstag leer ausgingen, haben am Dienstagnachmittag eine weitere Chance beschenkt zu werden. Dann machen sich mobile Teams der Organisatoren nochmals auf, um sich ausgestattet mit Äpfeln und Dankeschön-Flyern bei den Münchner Radlerinnen und Radlern für ihre klimafreundliche Mobilität zu bedanken.

 

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