"Psychisch auffällig": Münchner (61) sticht bei Großeinsatz auf Polizeibeamten ein

Der Mann ruft die Polizei, weil angeblich eine Person mit einer Pistole vor seiner Wohnungstür stehe. Die gibt es allerdings nicht – dann eskaliert die Situation.
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Der Großeinsatz der Polizei war nach etwa sechs Stunden beendet. (Symbolbild)
Der Großeinsatz der Polizei war nach etwa sechs Stunden beendet. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Beim Einsatz eines Spezialkommandos in Schwabing ist ein Polizist von einem Mann mit einem Messer attackiert und verletzt worden. Schlimmeres verhinderte die Schutzausstattung des Beamten.

Der entsprechende Noruf sei am Montag (19. Januar) gegen 14 Uhr eingegangen, berichtet die Polizei. Der Anrufer – ein 61-jähriger Deutscher – meldete demnach, dass vor seiner Wohnungstür eine mit einer Pistole bewaffnete Person stehe. Diese Bedrohungslage habe sich vor Ort allerdings nicht bestätigt, hieß es weiter. 

Mitteiler "psychisch auffällig": Polizei alarmiert bei Großeinsatz Spezialkräfte 

"Stattdessen trafen die Polizeibeamten im Treppenhaus auf den Mitteiler, welcher ein Messer in der Hand hielt und anschließend wieder in seine Wohnung ging", so die Polizei. 

Im Zuge der Hintergrundrecherchen zu dem Münchner sei eine bereits länger andauernde psychische Auffälligkeit bei dem Mann bekannt geworden. Da nicht klar gewesen sei, ob sich der 61-Jährige allein in der Wohnung aufhalte und es nicht möglich gewesen sei, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, habe man Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) hinzugezogen, die dann die Wohnung betraten.     

Münchner (61) sticht mehrfach auf Polizeibeamten ein und wird dann überwältigt

Der 61-Jährige griff dabei den Angaben zufolge einen Polizeibeamten mit dem Messer an und stach mehrfach auf ihn ein: "Lediglich die Schutzausstattung konnte hierbei eine schwere Verletzung verhindern." Der Beamte wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Unbestätigten Berichten zufolge trug der SEK-Mann eine Art Spezial-Kettenhemd, die Stiche abwehren konnte. 

Der sich heftig wehrende Angreifer konnte dann überwältigt, entwaffnet und festgenommen werden. Auch er wurde verletzt, erlitt bei der Festnahme vermutlich Prellungen und kam ebenfalls ins Krankenhaus. Noch am Dienstag (20. Januar) sollte über seine Unterbringung entschieden werden. Der Einsatz mit rund 50 Kräften war nach etwa sechs Stunden beendet.

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7 Kommentare
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  • Witwe Bolte am 20.01.2026 15:40 Uhr / Bewertung:

    In den USA wäre dieser Einsatz sicher ganz anders abgelaufen und geendet.

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  • Der wahre tscharlie am 20.01.2026 18:17 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Du mußt nicht immer "Werbung" für die USA und den rothaarigen größenwahnsinnigen Imperialisten machen.
    Wir leben in Deutschland und nicht in den USA.

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  • Witwe Bolte am 20.01.2026 18:28 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Der wahre tscharlie

    Schon zu Biden und Obamas Zeiten waren die Cops in brenzligen Situationen nicht zimperlich. In den USA gibt es mehr Waffen als Einwohner, und die Ordnungshüter denken erst mal an Selbstschutz.

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