Protestaktion am Sendlinger Tor endet am Samstag

Mit dem Ablauf der KVR-Genehmigung müssen die protestierenden Flüchtlinge am Sendlinger Tor am Samstag ihr Camp räumen. Direkt im Anschluss wollen sie einen Protestmarsch vor das BAMF in Nürnberg starten.
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Seit Mittwochabend besetzen etwa 60 Flüchtlinge den Sendlinger-Tor-Platz. Die Bilder.
Daniel von Loeper Seit Mittwochabend besetzen etwa 60 Flüchtlinge den Sendlinger-Tor-Platz. Die Bilder.

Mit dem Ablauf der KVR-Genehmigung müssen die protestierenden Flüchtlinge am Sendlinger Tor am Samstag ihr Camp räumen. Direkt im Anschluss wollen sie einen Protestmarsch vor das BAMF in Nürnberg starten.

Die Dauerdemo am Sendlinger Tor endet am Samstag. Dann läuft die Erlaubnis, die das KVR dem Veranstalter "Refugee Struggle for Freedom" erteilt hat, aus. Die Organisation hat dem Kreisverwaltungsreferat zugesichert, den Platz sauber zu hinterlassen.

Für den Samstag hat „Refugee Struggle for Freedom“ ab 14 Uhr einen Protestmarsch nach Nürnberg angemeldet, um dort vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu demonstrieren. Der Demonstrationszug soll am Sendlinger-Tor-Platz starten und über Oberanger, Rindermarkt, Marienplatz, Dienerstraße, Residenzstraße, Odeonsplatz, Ludwigstraße, Leopoldstraße, Münchner Freiheit, Ungererstraße, Situlistraße und Freisinger Landstraße aus dem Stadtgebiet hinaus führen. Das KVR rechnet mit 80 bis 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Am 7. September hatten sich abends rund 70 Personen nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt am Sendlinger-Tor-Platz spontan zu einer Dauerversammlung niedergelassen. Sie wurde mehrfach verlängert, am 08.10 ist jedoch Schluss.

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