Prinz-Eugen-Park in München Bogenhausen: Die Gewofag baut 650 neue Wohnungen

Auf dem Gelände des Prinz-Eugen-Parks in Bogenhausen baut jetzt die städtische Gewofag Wohnungen.
| Gaby Mühlthaler
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OB Dieter Reiter (links) und Gewofag-Chef Klaus-Michael Dengler beim Spatenstich für die neuen Wohnhäuser.
Sigi Müller OB Dieter Reiter (links) und Gewofag-Chef Klaus-Michael Dengler beim Spatenstich für die neuen Wohnhäuser.

München - Es ist eines der größten Bauprojekte der Stadt: 650 Wohnungen errichtet die städtische Wohnungsgesellschaft Gewofag im künftigen Prinz-Eugen-Park in Bogenhausen. Für die ersten 181 war am Dienstag Spatenstich mit OB Dieter Reiter. "Der Spatenstich hier ist etwas ganz Besonderes, nämlich der Auftakt für ein ganzes Stadtviertel", erklärte Gewofag-Chef Klaus-Michael Dengler.

Neues Stadtviertel für 4.500 Menschen

4.500 Menschen werden hier leben, ein Drittel der 1800 Wohnungen baut die Gewofag. Die Wohnbaugesellschaft investiert dafür bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2020 etwa 220 Millionen Euro. Zudem errichtet die Gewofag soziale Infrastruktur wie fünf Häuser für Kinder, eine heilpädagogische Kita, fünf betreute Wohngruppen, Bewohnertreffs und Gemeinschaftsräume.

Keine Bürgerproteste

Im Südwesten des Areals entsteht jetzt als allererstes die "Ökologische Mustersiedlung", die aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz errichtet wird. OB Dieter Reiter freute sich über das Bauvorhaben, das "mehr bezahlbaren Wohnraum bringt".

Man werde schnell vorankommen, versprach Reiter. Bürgerproteste gebe es hier nicht. Im Vorfeld allerdings hatten Anwohner der "Wagnersiedlung" auf der anderen Seite der Cosimastraße heftig gegen den erwarteten zusätzlichen Verkehr zwischen Effner- und Cosimastraße durch ihr Viertel opponiert. Die Stadt hängte einfach "Einfahrt-verboten-Schilder" auf. Dengler versprach einen Gewinn fürs Viertel. "Wir bauen hier bezahlbares Bogenhausen", sagte er.

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