700 Euro Strafe und Führerschein weg: Porsche-Fahrer viel zu schnell unterwegs

Ein 20-Jähriger drückt mit seinem Porsche Cayenne mächtig auf die Tube und gerät in einer Geschwindigkeitskontrolle der Münchner Polizei.
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Beamte der Polizeiinspektion 47 Milbertshofen nahmen in der Ingolstädter Straße  Geschwindigkeitsmessungen vor. (Symbolbild)
Beamte der Polizeiinspektion 47 Milbertshofen nahmen in der Ingolstädter Straße Geschwindigkeitsmessungen vor. (Symbolbild) © imago images/Panama Pictures

Drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte im Verkehrszentralregister, mindestens 700 Euro Bußgeld und eine verlängerte Probezeit: So teuer kommt einen 20-Jährigen sein automobiler Temporausch zu stehen.

50 km/h erlaubt: Porsche-Fahrer mit 121 km/h erwischt 

Der Kosovare mit Wohnsitz in München hatte es am Freitag  (23. Januar) auf der Ingolstädter Straße stadtauswärts in einem Porsche Cayenne sehr eilig. 

Der 20-Jährige hatte nicht damit gerechnet, dass Beamte der Polizeiinspektion 47 in diesem Moment Geschwindigkeitsmessungen vornahmen. Gegen 21.20 Uhr registrierten sie bei dem Porsche-Fahrer statt der erlaubten 50 km/h eine Geschwindigkeit von 121 km/h (abzüglich vier km/h Messtoleranz).


Hinweis der Polizei: Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchner Polizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

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  • Witwe Bolte vor 2 Stunden / Bewertung:

    Der rasende Kosovare hat seine Luxusblechkiste vermutlich mühsam vom Lehrlingsgehalt abgestottert. Oder gehört Bruda?

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  • Radl Rainer vor 2 Stunden / Bewertung:

    Wenn er hier bei Freunden wohnt und keine feste Arbeit hat, kann er die Meldepflicht auch freizügig auslegen. Bei einer Fahrzeugkontrolle zeigt er seinen Kosovarischen Pass und damit gilt auch sein Führerschein hier.

    In der Realität, unabhängig von der Herkunft(!), scheint es Fahrschulen und Fahrprüfer zu geben, die mehr als 2 Augen zudrücken, anders kann man sich bestimmte Fahrfehler nicht erklären. Was man so hören und lesen kann, gibt es regelmäßig Betrugsversuche bei der Erlangung einer Fahrerlaubnis.

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  • Chris_1860 vor 11 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Radl Rainer

    Beides falsch!

    Inhaber biometrischer kosovarischer Pässe können seit dem 1. Januar 2024 für Kurzaufenthalte bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen ohne Visum in die EU, einschließlich Deutschland, einreisen. Dies gilt für touristische oder geschäftliche Reisen. Für längere Aufenthalte, Arbeitsaufnahme oder Familienzusammenführung ist weiterhin ein Visum erforderlich.

    Ein kosovarischer Führerschein wird in Deutschland bei vorübergehendem Aufenthalt (bis 6 Monate) anerkannt, erfordert aber eine Übersetzung oder einen internationalen Führerschein. Bei Wohnsitznahme muss er meist nach 6 Monaten in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden, was seit Juni 2022 für Klassen wie B, A, C meist prüfungsfrei möglich ist.

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