Polizei verfolgt Harley-Fahrer: Mutter und Kind entgehen knapp Unfall

Mit Tempo 100 flüchtet ein Motorradfahrer vor der Polizei durch München. Eine Mutter und ihr Kind können einen Zusammenstoß nur knapp vermeiden.
AZ/dpa |
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Die Polizei konnte den 59-jährigen Raser schließlich stoppen. (Symbolbild)
Die Polizei konnte den 59-jährigen Raser schließlich stoppen. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Bei einer Verfolgungsjagd der Polizei ist ein Motorradfahrer mit Tempo 100 mitten durch München gerast. Nur ganz knapp sei dabei ein Unfall mit einer Mutter und ihrem Kind vermieden worden, teilte die Polizei weiter mit.

Verfolgungsjagd: Harley-Fahrer fährt von der falschen Seite in Einbahnstraße

Weil er bei Rot über eine Kreuzung gefahren war, forderte die Polizei nach eigenen Angaben den 59-Jährigen auf, anzuhalten. Der beschleunigte daraufhin seine Harley-Davidson und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. 

Bei der anschließenden Verfolgungsjagd fuhr der Mann den Angaben zufolge von der falschen Seite in eine Einbahnstraße. Als eine Mutter mit ihrem Kind die Einbahnstraße überqueren wollte, habe sie den herannahenden Motorradfahrer erst im letzten Moment wahrgenommen und einen Zusammenstoß nur knapp vermeiden können.

Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennen

Nachdem der Motorradfahrer erneut über eine rote Ampel gefahren war, konnte er den Angaben zufolge schließlich in einer Parklücke gestoppt und kontrolliert werden. Sein Führerschein und Motorrad wurden beschlagnahmt. Der Mann wurde laut Polizei wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angezeigt.


Zeugenaufruf der Polizei: Personen, die am Montag, 4. Mai gegen 17.20 Uhr bis 17.30 Uhr im Gärtnerplatzviertel, insbesondere in der Klenzestraße, Verdächtiges wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung (Telefon 089/490510) zu melden. Von Interesse sind vor allem auch Schilderungen der Frau, die mit ihrem Kind die Klenzestraße überqueren wollte.

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