Peta fordert Kutsch-Verbot

Nachdem letzten Sonntag ein Pferd im Hofgarten bei einer Kutschfahrt zusammenbrach und eingeschläfert werden musste, fordert die Tierrechtsorganisation Konsequenzen.
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Pferdekutschenunfälle fordern immer wieder Opfer bei Mensch und Tier.
112-magazin.de7ho Pferdekutschenunfälle fordern immer wieder Opfer bei Mensch und Tier.

Lehel - Peta hat nun an Oberbürgermeister Christian Ude die Forderung nach einem Verbot von kommerziellen Pferdekutschen in München geschickt. Medienberichten zufolge drohte das Pferd zunächst durchzugehen, brach dann aber immer wieder zusammen.

PETA kritisiert grundsätzlich den Einsatz von Pferden als Zugtiere, weil dies nicht ihrer natürlichen Lebensweise entspricht. „Pferde werden für kommerzielle Kutschbetriebe oftmals bis zur Erschöpfung eingesetzt, deshalb setzen wir uns für ein Verbot von Pferdekutschen als Touristenattraktion ein“, so Diplom-Zoologe Peter Höffken, Peta-Kampagnenleiter.

„Die sensiblen Tiere gehören nicht in stinkende, laute Innenstädte, wo sie stundenlang bei Winterkälte oder Sommerhitze auf hartem Asphalt Lasten ziehen oder stehen müssen.“

Angesichts eines neuen Unfall-Rekords in 2012 warnt PETA zudem eindringlich vor der Nutzung von Pferdekutschen im Straßenverkehr: Bei mindestens 36 Vorfällen wurden insgesamt zwei Menschen und sechs Pferde getötet, 103 Fahrgäste zum Teil schwer verletzt.

Peta hat die Pferdekutschen-Unfälle aus den vergangenen drei Jahren in einer chronologischen Übersicht zusammengetragen.

 

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