Perlach: Kokain-Dealer sichern Versteck mit Kalaschnikow

Zwei Verdächtige in Altperlach sichern ein Drogenversteck mit einem Sturmgewehr.
| Ralph Hub
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Kalaschnikow Sturmgewehre vom Typ AK 47.
Kalaschnikow Sturmgewehre vom Typ AK 47. © picture alliance / dpa

Ramersdorf-Perlach - Es kommt öfter vor, dass Dealer in München ihre Drogenvorräte und Bargeldreserven Zuhause mit Messern, Schlagstöcken oder auch Schreckschusswaffen vor fremdem Zugriff zu schützen versuchen. Doch dass Drogenfahnder bei Durchsuchungen auf ein Sturmgewehr stoßen, ist in der hiesigen Drogenszene eher die Ausnahme.

Eine Kriegswaffe in Perlach

Als Polizisten am vergangenen Mittwoch eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Perlach überprüften, fanden sie eine funktionsfähige Kalaschnikow AK 47.

Eine Waffe, die in Kriegsgebieten weltweit verbreitet ist, in Deutschland aber verboten und unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt.

Allerdings war in der Wohnung nicht die dazu passende Munition versteckt und die AK 47 damit bestenfalls als Drohmittel geeignet.

200 Gramm Kokain wurden entdeckt

Die Beamten entdeckten rund 200 Gramm Kokain und etwa 5.000 Euro. Beides wurde beschlagnahmt und als Beweismittel für einen Prozess sichergestellt.

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Die Polizisten nahmen einen 26-jährigen Studenten und einen 25-Jährigen fest. Gegen den Jüngeren erging Haftbefehl. Gegen beide wird ermittelt wegen bewaffneten Drogenhandels in nicht geringer Menge.

Im Fall einer Verurteilung drohen beiden Verdächtigen mindestens fünf Jahre Gefängnis.

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