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Pedelec-Fahrer von Auto erfasst und schwer verletzt: Polizei nennt Unfall-Details

Ein Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Therese-Giehse-Allee fordert zwei Verletzte. Mehrere Fahrzeuge werden beschädigt. Die Polizei hat weitere Hintergründe parat, startet aber dennoch einen Zeugenaufruf.
von  AZ
In der Therese-Giehse-Allee ist ein 20-jähriger Radfahrer von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.
In der Therese-Giehse-Allee ist ein 20-jähriger Radfahrer von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. © Berufsfeuerwehr München

Update, 12.22 Uhr: Die Münchner Polizei nennt weitere neue Details zu dem Unfall. Demnach befuhr ein 18-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München auf einem Pedelec der Marke Velosic den rechten Radweg in nordöstlicher Fahrtrichtung der Therese-Giehse-Allee und wollte an der Kreuzung zur Heinz-Hilpert-Straße diese geradeaus überqueren.

Autofahrer missachtet Vorfahrt von Pedelec-Fahrer

Zeitgleich sei ein 19-Jähriger mit deutsch-türkischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Alfa Romeo in nordwestlicher Richtung auf der Heinz-Hilpert-Straße unterwegs gewesen und habe den Kreuzungsbereich ebenfalls geradeaus in den Fritz-Kortner- Bogen überqueren wollen.

"Beim Einfahren in den Kreuzungsbereich missachtete der 19-Jährige Pkw-Fahrer die Vorfahrt des 18-Jährigen, woraufhin es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam", so die Polizei: "Der Pkw stieß hierbei frontal gegen den querenden Pedelec-Fahrer."

19-Jähriger vermutlich "mit überhöhter Geschwindigkeit" im Alfa Romeo unterwegs

Nach der Kollision habe das Auto noch den Kreuzungsbereich überquert und sei im Fritz-Kortner-Bogen gegen sechs dort geparkte Autos geprallt. Der 18-Jährige wurde schwer verletzt. Er flog nach Polizeiangaben hoch in die Luft über die Motorhaube und erlitt dabei ein Polytrauma, Frakturen und eine Lungenverletzung. Der 19-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Beide kamen ins Krankenhaus.

Sechs weitere am Straßenrand geparkte Fahrzeuge wurden zum Teil erheblich beschädigt.
Sechs weitere am Straßenrand geparkte Fahrzeuge wurden zum Teil erheblich beschädigt. © Berufsfeuerwehr München

Am Pedelec des 18-Jährigen entstand laut Polizei ein leichter Sachschaden, am Pkw des 19-Jährigen entstand ein Totalschaden. Von den sechs geparkten Fahrzeugen wurden drei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die restlichen Pkw wurden leicht beschädigt.

Sperrung des Bereichs: Unfallaufnahme zieht sich über mehrere Stunden hin

"Aufgrund der massiven Unfallfolgen wird nach derzeitigem Ermittlungsstand davon ausgegangen, dass der 19-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren war", heißtes bei der Polizei.

Der Bereich der Therese-Giehse-Allee sowie des Fritz-Kortner-Bogens war im Rahmen der Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt, sodass es zu Verkehrseinschränkungen kam. Die Münchner Verkehrspolizei bittet etwaige Zeugen unter Telefon 089/6216-3322 um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.

Radfahrer wird von Auto erfasst und schwer verletzt

Erstmeldung, 27. Mai, 10.14 Uhr: "Das Trümmerfeld erstreckte sich über etwa 80 Meter", schreibt die Münchner Feuerwehr über den Unfall vom Dienstagabend in Neuperlach. Dort hat sich gleich bei der U-Bahn-Station Therese-Giehse-Allee gegen 19.30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

"Zahlreiche Schaulustige" an der Unfallstelle

Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein 20-jähriger Radfahrer von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Sechs weitere Fahrzeuge, die am Straßenrand geparkt waren, wurden teils erheblich beschädigt. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes versorgten umgehend den schwer verletzten Fahrradfahrer sowie den leicht verletzten Pkw-Lenker. "Außerdem musste der Verletzte vor den neugierigen Blicken zahlreicher Schaulustiger abgeschirmt werden", so die Feuerwehr.

Münchner Polizei ermittelt zur Unfallursache

Ein Rettungswagen brachte den Mann in den Schockraum einer Münchner Klinik. Das Kriseninterventionsteam betreute den 19-jährigen Pkw-Fahrer.

Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und stellten den Brandschutz an den beteiligten Autos sicher. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

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