"Pearli" in Not: Katze fünf Stunden in Betonrohr gefangen

In einer dramatischen Rettungsaktion befreite die Münchner Feuerwehr eine Katze aus einem Betonrohr mit gerade einmal zehn Zentimeter Durchmesser.
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Besitzerin schließt Pearli nach der Rettung wieder in ihre Arme
Besitzerin schließt Pearli nach der Rettung wieder in ihre Arme

Harlaching – Rund fünf Stunden steckte die sechsjährige "Pearli" gestern in einem Abwasserrohr fest. Für sie ging es weder vor noch zurück. Die Besitzer der Katze kamen erst am späten Nachmittag nach Hause und suchten verzweifelt den abenteuerlustigen Stubentiger. Es dauerte nicht lange, bis sie das Katzenmädchen im Garten ausfindig machen konnten. Einziges Problem: Die Samtpfote steckte rund drei Meter vom Ein- bzw. Ausgang des Rohrs entfernt fest. Die Besitzer schafften es nicht Pearli selbst zu befreien.

Die alarmierte Feuerwehr legte sofort das 30 Zentimeter tief vergrabene Rohr frei. Dazu mussten die Retter zunächst etliche Betonplatten von der Terrasse anheben, bevor sie an das Rohr kamen. Mit Hilfe eines Brecheisens konnten die Feuerwehrmänner dann vorsichtig das Rohr vor und hinter der Katze öffnen und so das Tier befreien. Die Besitzer schlossen Pearli scheinbar unverletzt wieder in ihre Arme. Der Halbpersermix stürzte sich sofort auf den vollgefüllten Futternapf.

Besitzerin schließt Pearli nach der Rettung wieder in ihre Arme
Besitzerin schließt Pearli nach der Rettung wieder in ihre Arme
Die Besitzerin schließt Pearli nach der Rettung wieder in ihre Arme Foto: Feuerwehr

Nach eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Die Katzenhalter waren jedoch nicht sicher, ob es dem Vierbeiner wirklich gut geht. Sie ließen deshalb von der Münchner Tierrettung noch einen Blick auf das ausgehungerte Fellknäuel werfen.

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