Patrizia kauft Villa am Lenbachplatz in München

Das von Emanuel Seidl errichtete Gebäude ist erst vor wenigen Jahren kernsaniert worden.
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Der Lenbachplatz 6 hat den Besitzer gewechselt. Das Gebäude beherbergt 2100 Quadratmeter Bürofläche.
Der Lenbachplatz 6 hat den Besitzer gewechselt. Das Gebäude beherbergt 2100 Quadratmeter Bürofläche. © Adrian Beck

Altstadt - Da hat ein Schmuckstück den Besitzer gewechselt: Die Patrizia hat die von Emanuel von Seidl errichtete Villa am Lenbachplatz 6 erworben.

 Lenbachplatz 6: Gebäude im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt

1904 gebaut, beherbergte das Gebäude an den Nummern 5 und 6 einige Jahre die Galerie Heinemann, die Dependancen in Frankfurt am Main, Nizza und New York unterhielt. Im Nationalsozialismus musste die Familie München verlassen.

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Das Gebäude an der Nummer 5, das Anklänge an den Jugendstilklassizismus aufweist, nahm im Krieg kaum Schaden, die ein Stockwerk niedrigere Nummer 6 wurde hingegen schwer beschädigt und nach 1945 vereinfacht wieder aufgebaut. Auf den fünf Etagen befinden sich heute Anwaltskanzleien, im Erdgeschoss ist ein Geschäft für Luxusmöbel.

Lenbachplatz 6: Gebäude 2019 kernsaniert

"Das Objekt hat eine Restmietlaufzeit von zehn Jahren und bietet langfristige, stabile Einnahmen", so die Patrizia, die das zuletzt 2019 kernsanierte Gebäude von der Rock Capital Group übernommen hat.

Auch im Werksviertel ist die Patrizia gerade aktiv, sie baut ein sechsstöckiges Bürogebäude mit Einzelhandel unten und Dachgärten. Anders als das Schmuckstück am Lenbachplatz wird dieses Haus mit seiner Schachtel-Optik aber eher nicht durch herausragende Architektur auffallen.

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