Patient nach Insektenstich in Lebensgefahr: Zufall steht bei Rettung Pate

Das Glück und der Zufall haben im Englischen Garten bei der Rettung einer Person die Hauptrollen gespielt. Als die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr in der lebensbedrohlichen Lage gebraucht wurden, waren sie gerade zu einer Übung vor Ort.
Von Insekt in den Hals gestochen: Zustand des Patienten schnell kritisch
Die Feuerwehrleute erkundeten am Freitag (31. Juli) gerade die neuralgischen Stellen von Eisbach und Schwabinger Bach, als gegen 18 Uhr zwei Personen an sie herantraten: Einer der beiden war kurz zuvor von einem Insekt in den Hals gestochen worden und klagte seitdem über Atemprobleme.
Das medizinische Personal habe sofort den Ernst der Lage erkannt und umgehend einen Rettungswagen sowie eine Notarztbesatzung alarmiert, teilte die Feuerwehr weiter mit.
Mit Hubschrauber in Klinik: Notarzt muss "intensivmedizinische Maßnahmen" vornehmen
Als die schnellstmögliche Lösung bot sich der Intensivtransporthubschrauber (ITH) Christoph München an, der sofort an den Einsatzort beordert wurde: "Während der Versorgung des mittlerweile kritischen Patienten sicherten die Einsatzkräfte auch die Landung des ITH ab."
Den Angaben zufolge musste der Notarzt "unverzüglich intensivmedizinische Maßnahmen durchführen", damit der Patient "transportfähig" in den Schockraum einer Münchner Klinik geflogen werden konnte.
Durch "die glücklichen Umstände" seien lediglich 25 Minuten vom ersten Kontakt mit dem Patienten bis zur Übergabe in den Schockraum vergangen, so die Feuerwehr.