Pasing: Barrierefreiheit am Bahnhof gefordert

In einem Antrag an den Stadtrat fordert die CSU, das Blindenleitsystem am Pasinger Bahnhof zu verbessern. Stadtrat Reinhard Babor sieht hier erhebliche Mängel und Sicherheitsrisiken.
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Mit dem Blindenstock ist es am Pasinger Bahnhof nicht ganz einfach, sich zurechtzufinden. Foto: Tobias Stuntebeck
dpa Mit dem Blindenstock ist es am Pasinger Bahnhof nicht ganz einfach, sich zurechtzufinden. Foto: Tobias Stuntebeck

In einem Antrag an den Stadtrat fordert die CSU, das Blindenleitsystem am Pasinger Bahnhof zu verbessern. Stadtrat Reinhard Babor sieht hier erhebliche Mängel und Sicherheitsrisiken für Menschen die nur schlecht oder gar nicht sehen können.

Pasing - Bereits im November fand gemeinsam mit dem Behindertenbeirat und der Seniorenvertretung des BA eine Begehung statt. In seinem Antrag bemängelt Babor jetzt, dass unter Anderem eine Querungshilfe für Blinde an der gesamten Länge Bahnhofsplatz/Kaflerstraße fehle. Ein Orientierungsfeld auf Höhe der Tramhaltestelle endet mitten im Straßenbereich. „Geradezu unverantwortlich“, schimpft Babor.

Die Tramhaltestelle mache es auch gehbehinderten Menschen oder Eltern mit Kinderwägen nicht leicht, die Haltestelle für den Bus 56 sei ebenfalls nicht barrierefrei.

„Die Stadt hat es versäumt, die Barrierefreiheit bei der Neugestaltung des Bahnhofsplatzes mit der DB mit einzuplanen. Jetzt teilt die Behörde mit, dass die barrierefreien Haltestellen hier nicht mehr möglich sind“, klagt Babor in seinem Antrag. Er will jetzt wissen inwiefern die Maßnahmen ihrerzeit mit dem Behindertenbeirat abgestimmt wurden.

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