Parkstadt Schwabing: Acht Personen in Aufzug gefangen

Am Donnerstagabend waren acht Personen in einem steckengebliebenen Lift gefangen. Die Rettungsmaßnahmen waren komplizierter als zunächst angenommen.
von  André Wagner
Mit einem Hebekissen gelang es der Feuerwehr, die Tür des Aufzugs einen Spalt zu öffnen.
Mit einem Hebekissen gelang es der Feuerwehr, die Tür des Aufzugs einen Spalt zu öffnen. © Berufsfeuerwehr München

Schwabing - Im Aufzug stecken bleiben – für viele Menschen ein wahrer Albtraum. Genau dies passierte am Donnerstagabend acht Personen in der Parkstadt Schwabing. Der Lift war voll, verweigerte aber seinen Dienst. Weder hoch, noch runter, nichts ging mehr, hieß es seitens der Münchner Berufsfeuerwehr.

Spezialhandgriffe der Feuerwehr versagten

Da der eigentlich für solche Notfälle zu alarmierende Techniker nicht zu erreichen war, rief das die Feuerwehr auf den Plan. Doch auch die scheiterte zunächst mit ihren Spezialhandgriffen und ihrem speziellen Aufzugswerkzeug.

Nach dem sich die acht im Lift "Gefangenen" mittlerweile eine Stunde in ihrer misslichen Lage befanden, entschieden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, das Problem mit einem Lufthebekissen zu lösen.

Mit Hebekissen die Aufzugtür geöffnet

Nachdem das Hebekissen zwischen die beiden Türen geschoben und langsam mit Druckluft gefüllt worden war, entstand schnell ein ausreichend großer Spalt, um alle acht Personen unverletzt aus dem Aufzug befreien zu können.

Im Anschluss an die Befreiungsaktion wurde der Aufzug durch die Feuerwehr außer Betrieb genommen und der betroffene Aufzugsbereich abgesperrt.

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