Parkstadt Schwabing: 800 Wohnungen werden gestrichen

In der südlichen Parkstadt Schwabing baut die Grundtückseigentümerin Argenta anstatt 800 Wohnungen lieber Büroflächen. "Das ist schmerzlich", findet die Stadt.
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An der Annie-Albers-Straße wird anstatt 800 Wohnungen nun lieber Bürofläche gebaut.
google-street-view An der Annie-Albers-Straße wird anstatt 800 Wohnungen nun lieber Bürofläche gebaut.

Schwabing - An der Anni-Albers-Straße wird derzeit noch viel gebaut. Allerdings keine Wohnungen mehr.

Die im südlichen Bereich der Parkstadt Schwabing geplante Umnutzung von Gewerbe in Wohnen wird nun seitens der Grundstückseigentümerin Argenta nicht weiterverfolgt. Anstelle von 800 geplanten Wohnungen sollen dort jetzt Büroflächen entstehen.

Die Nachfrage nach Büroflächen sei in den letzten Jahren wieder gestiegen, teilte Argenta der Stadt zur Entscheidung mit. Die Büroflächen entsprechen außerdem dem bestehenden Bebauungsplan aus dem Jahr 1999. Die 800 Wohnungen werde man nicht weiterverfolgen.

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Stadtbaurätin Elisabeth Merk bedauerte die Entscheidung: "Die Neuausrichtung der Planungen stellt insbesondere für den bezahlbaren Wohnungsbau einen herben Verlust dar, der äußerst schmerzlich für uns ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir auf der Basis der Einigung vom letzten Dezember die ursprüngliche Planung fortführen können, um dort ein attraktives urbanes Gebiet mit gefördertem Wohnraum schaffen zu können."

Immerhin: Die Planungen einer "Urbanen Mitte" an der Kreuzung Anni-Albers-Straße / Lyonel-Feiniger-Straße, wie von den Bewohnerinnen und Bewohnern der Parkstadt Schwabing gewünscht, sowie ein Bürgertreff sollen weiterhin verfolgt werden.

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