Offener Brief gegen Radlspur

Existenzbedrohend! So sehen die Geschäftstreibenden an der Rosenheimer Straße die geplante Spur für Radfahrer. In einem Offenen Brief an OB Dieter Reiter protestieren sie heftig gegen die neue Verkehrsführung.
| Linda Jessen
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Blick auf die Rosenheimer Straße – noch ohne Radlspur. Foto: Schmalz
Schmalz Blick auf die Rosenheimer Straße – noch ohne Radlspur. Foto: Schmalz

Haidhausen - Besonders der Wegfall der Parkplätze treibt die über 50 Unterzeichner, darunter Vinzenzmurr und das Bildspielhaus, um. Rund 70 Prozent der Kundschaft käme mit dem Auto zum Einkaufen. Die Geschäftsinhaber befürchten daher einen massiven Kundenverlust – die Folge wäre Abwanderung oder im schlimmsten Fall der Pleitegang. Damit wären auch Arbeitsplätze vernichtet, befürchten die Unterzeichner.

Auch von der Idee, dass Zulieferer die Radspur tagsüber zum Be- und Entladen verwenden dürfen, wollen sie nichts wissen. Zu gefährlich sei das für Radfahrer. In diesem Punkt dürften sich Radfahrer und Ladenbesitzer einig sein.

Die Radfahrer, so die Unterzeichner würden ohnehin lieber über die Weissenburger oder die Balanstraße fahren. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Die Lücke im Münchner Radnetz ist vieldiskutiert – tausende Münchner haben vergangenes Jahr eine Online-Petition für eine Radspur an der Rosenheimer Straße unterzeichnet.

Das vorgelegte Konzept, geriet jedoch in die Kritik. Eine Radspur bei gleichzeitigen Erhalt aller vier Fahrspuren könne nicht sinnvoll umgesetzt werden, monierten auch Radfahrverbände.

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