Nachbarschaftsstreit eskaliert: Über zehn Streifen rücken an

Am Freitagabend meldeten Zeugen eine Schießerei in einem Wohnhaus in Bogenhausen. Die Beamten rückten mit etlichen Einheiten an.
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Der Tatverdächtige hatte eine Schreckschußwaffe in der Wohnung. (Symbolbild)
Der Tatverdächtige hatte eine Schreckschußwaffe in der Wohnung. (Symbolbild) © dpa

Bogenhausen - Über zehn Streifen der Münchner Polizei sind am Freitagabend (01. Oktober) in die Richard-Strauß-Straße ausgerückt, der Grund: Ein Mann soll mit einer Waffe aus dem oberen Stockwerk eines Wohnhauses geschossen haben, meldeten Zeugen.

Letztlich stellte sich den Beamten die Lage dann vor Ort allerdings weniger brenzlig dar als zunächst angenommen - nämlich als eskalierter Nachbarschaftsstreit.

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Schreckschusspistole wurde nicht ausgelöst

Ein 59-jähriger Münchner konnte gegen halb neun Uhr abends vor seiner Wohnung "gesichert und fixiert" werden, so der Bericht. In seinem Apartment fanden die Beamten dann auch eine Waffe, die sich aber als Schreckschusspistole herausstellte. Sie war nicht abgefeuert worden, wie Ermittlungen ergaben. 

Die Beamten klärten zudem ab, dass es vor dem Notruf einen lauten Streit zwischen Nachbarn gegeben habe, während dessen der 59-Jährige "möglicherweise mit einem Gegenstand gegen einen Rollladenkasten geschlagen" habe, was das Geräusch verursachte, das Zeugen als vermeintlichen Schuss wahrgenommen hatten. 

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