Nach Wohnungsbrand in Pasing: Münchner wegen Brandstiftung festgenommen

Nach einem Brand in einer Wohnung in Pasing am vergangenen Sonntag (8. März) haben sich nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben.
Unterbringungshaftbefehl: 43-Jähriger in psychiatrischer Einrichtung
Als Tatverdächtiger sei tags darauf ein 43-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München festgenommen worden, teilt die Polizei weiter mit: "Da der 43-Jährige psychisch auffällig wirkte, wurde seitens eines Ermittlungsrichters ein Unterbringungshaftbefehl gegen den Verursacher erlassen."
Es handelt sich dabei um den Bewohner der Brandwohnung. Er war am vergangenen Sonntag nicht vor Ort angetroffen worden, jetzt befindet sich der 43-Jährige in einer psychiatrischen Einrichtung. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.
Brand verursacht Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro
Am vergangenen Sonntag hatte eine Zeugin gegen 22 Uhr ein lautes Geräusch in dem Wohnhaus in Pasing gemeldet. Zudem nahm sie Rauch aus einer benachbarten Wohnung wahr.
Die Frau klingelte anschließend bei allen Anwohnern, die wiederum den Notruf verständigten. Bei Eintreffen der Polizeistreifen hatte die Feuerwehr die brennende Wohnung bereits gelöscht, es wurde niemand verletzt.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Die Wohnung ist durch Brand- und Rauchgasschäden unbewohnbar. Die Münchner Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren.