Muss das Cincinnati-Kino dicht machen?

Berichte um die offenbar bevorstehende Schließung des Cincinnati-Kinos in der Ami-Siedlung alarmieren die Anwohner. Und einen SPD-Stadtratskandidaten.
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Das Cincinnati-Kino von oben.
Google Maps Das Cincinnati-Kino von oben.

Giesing - Hintergrund die der geplante Bau der Europäischen Schule. Dafür muss der bestehende Supermarkt wegen der Verlegung von Rohren "stillgelegt" werden. Als Ersatz-Standort ist bei der BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) das Kino-Gebäude vorgesehen.

Deswegen greift jetzt SPD-Stadtratskandidat Alexander Schmitt-Geiger die BIMA scharf an: „Ich halte es für skandalös, dass die BIMA, möglicherweise zusammen mit anderen Verantwortlichen, es nicht schafft, schon zu Beginn des Projektes den geplanten und so den Bürgerinnen und Bürgern ,verkauften' Ablauf des Projektes einzuhalten."

Der Ablauf solle so ausschauen: Zuerst Bau eines neuen Nahversorgers inklusive Aufnahme des Betriebes, dann Abriss des HIT-Marktes.

Die Verantwortung werde jetzt auf die Landeshauptstadt München abgeschoben.

"Es ist doch Aufgabe der Projektverantwortlichen, sich vor Beginn des Projektes mit allen Akteuren abzustimmen. Die Verlegung von Rohren ist doch keine spontane Idee! Und jetzt werden Planungsfehler auf dem Rücken der Menschen ausgetragen!", schimpft der Kandidat.

In der Siedlung würden etliche Menschen ohne Auto leben, die auf eine Einkaufsmöglichkeit in der Umgebung angewiesen seien.

Deshalb fragt Schmitt-Geiger nach den Verantwortlichen: „Wusste die BIMA eventuell schon länger, dass Rohre für Fernwärme, Wasser und Strom dort verlegt werden sollen? Und hat das die Behörde verschwiegen um das Projekt nicht zu gefährden?"

 

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