Musik und Zapatismus

In einem Vortrag untersucht eine Medienwissenschaftlerin den Einfluss von Zapatisten auf die Musik. Dazu gibt's mexikanisches Essen und was auf die Ohren.
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Seit 20 Jahren kämpft im Südosten Mexikos die zapatistische Befreiungsarmee EZLN.
ho Seit 20 Jahren kämpft im Südosten Mexikos die zapatistische Befreiungsarmee EZLN.

In einem Vortrag untersucht eine Medienwissenschaftlerin den Einfluss von Zapatisten auf die Musik. Dazu gibt's mexikanisches Essen und was auf die Ohren.

Giesing - Am 1. Januar 2014 ist es genau 20 Jahre her, dass sich im Südosten Mexikos die zapatistische Befreiungsarmee EZLN erhob. Zeitgleich mit Inkrafttreten des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA erinnerte die EZLN daran, dass für die indigene Bevölkerung Mexikos selbst die grundlegendsten Rechte nicht erfüllt sind: Arbeit, Land, Nahrung, Gesundheit, Bildung, Unabhängigkeit, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden! So ihre Forderungen, die so einfach wirken und doch so schwer umzusetzen sind.

In der Folge mischten die Zapatisten mit ihrer innovativen Medienpolitik und popkulturellen Ideen linke und kulturelle Szenen weltweit auf. In den Vortrag untersucht die Medienwissenschaftlerin und Linguistin Gabriela Gorjon aus Guadalajara (Mexiko), wie der Zapatismus in den letzten 20 Jahren die Texte von Musikschaffenden unterschiedlichster Länder beeinflusst hat und welche Auswirkungen er auf Lebens- und Arbeitsformen von (Musik-)Kollektiven weltweit hatte.

Wann: Donnerstag, 16. Januar, ab 19 Uhr Mexikanisches Essen, 20 Uhr  Veranstaltung mit Musikbeispielen

Wo: Stattpark OLGA, Aschauer Straße 34, München-Giesing

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