Munitionsfund in Freimann: München übernimmt Kosten

Der Stadtrat meldet Vollzug: Die Folgekosten des Sprengmittelfundes auf einem Grundstück in Freimann übernimmt zu einem Großteil die Stadt.
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Die Bewohner fürfen spätestens am Sonntag zurück in ihre Häuser.
Berufsfeuerwehr München/Daniel von Loeper/AZ Die Bewohner fürfen spätestens am Sonntag zurück in ihre Häuser.

München - Die Landeshauptstadt München übernimmt einen Großteil der Folgekosten des Sprengmittelfunds auf den Grundstücken Zwergackerweg 3 und Obere Hausbreite 6 und 6a in Freimann. Das hat der Stadtrat in seiner heutigen Vollversammlung beschlossen.

Die übernommenen Kosten umfassen insbesondere den Verwaltungsaufwand, die Bezahlung des Sicherheitsdiensts, die Absperrungen, die Evakuierung der Sperrzone und die Hotelunterbringung der betroffenen Anwohner. Aufgrund der Kostenhöhe und der enormen Menge der gefundenen Sprengmittel sieht die Landeshauptstadt hier einen einmaligen Ausnahmefall und will die betroffenen Eigentümer vor dem finanziellen Ruin bewahren.

Und auch für die betroffene Grundstückseignerin gibt es Hoffnung: Das Kreisverwaltungsreferat wird beauftragt, unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Eigentümerin zu prüfen, in welcher Höhe sich die Landeshauptstadt München auch hier an den unmittelbaren Entmunitionierungskosten beteiligen kann.

Das KVR wird dem Stadtrat dazu einen Vorschlag zur erneuten Entscheidung vorlegen, sobald alle Informationen zu den tatsächlich angefallenen Kosten und zu den Vermögensverhältnissen der Eigentümerin vorliegen. Die Stadt tritt hier erst einmal in Vorleistung. Außerdem soll das KVR eruieren, inwieweit Freistaat Bayern und Bundesrepublik Deutschland an den Kosten beteiligt werden können.

Lesen Sie hier: Sperrzone bleibt noch länger bestehen

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