Münchner Polizei findet mutmaßlichen Einbrecher unter Bett

Ein 34-Jähriger versteckte sich nach einem Einbruch unter einem Bett. Die Polizei entdeckte bei ihm Gold, Silber, Schmuck und Bargeld im Wert von mehr als 100.000 Euro.
Ralph Hub
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Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa

Eine Bewohnerin eines Mietshauses in Trudering hörte am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr verdächtige Geräusche aus der Wohnung nebenan. Die Frau wusste, dass der Bewohner eigentlich im Urlaub war und sich deshalb niemand in der Wohnung aufhalten dürfte und verständigte den Polizeinotruf.

Einbrecher hat keine Gelegenheit zur Flucht und kriecht unters Bett

Mehrere Streifen fuhren zum Tatort.  Die Wohnungstüre im ersten Obergeschoss des Wohnblocks war verschlossen. Die Beamten besorgten sich bei der Nachbarin einen Ersatzschlüssel und betraten anschließend die Wohnung.

Schränke und Schubladen in den Zimmern waren durchwühlt, aber vom Täter fehlte zunächst jede Spur, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.  

Polizei stößt bei Durchsuchung unter anderem auf Gold- und Silberbarren 

Da der Einbrecher aber zu wenig Zeit hatte, um zu verschwinden, weil die Beamten bereits vor der Tür standen, blieb ihm nur ein Ausweg: Er versteckte sich in der Wohnung.

Die Polizisten suchten alle Zimmer ab, und im Schlafzimmer hatten sie schließlich Erfolg. Unter dem Bett des Mieters fanden sie einen 34-Jährigen. Der in München lebende Bulgare hatte die Beute noch bei sich: Bargeld, Silber- und Gold-Barren sowie Schmuck im Gesamtwert von über 100.000 Euro.  

Dem Verdächtigen droht Untersuchungshaft

 Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und im Anschluss der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Hier wird er im Laufe des Montags einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Verdächtige ist bisher bei der Polizei noch nicht aktenkundig. Das Kommissariat 53 führt die weiteren Ermittlungen.

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