Münchner Kulturstrand soll von der Isar an den Ostpark ziehen

Drei Monate Halligalli: Auf der Suche nach einem Standort für das Sommerspektakel fragt das Kreisverwaltungsreferat beim Bezirksausschuss an.
| Gabriele Mühlthaler
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Sommer, Sonne, Strand und Kultur: Wird es im Ostpark bald so sein wie am Vater-Rhein-Brunnen?
ho Sommer, Sonne, Strand und Kultur: Wird es im Ostpark bald so sein wie am Vater-Rhein-Brunnen?

Perlach - Strandflair mitten in der Stadt – das sind die Münchner vom „Kulturstrand“ gewohnt, der bisher stets an der Isar stattfand. Nun prüft das Kreisverwaltungsreferat (KVR) als alternativen Standort den Ostpark.

Seit 2004 gibt es den Kulturstrand an der Isar, die Idee dazu hatten die „Urbanauten“. Und weil die Isar nun mal mitten durch die Stadt fließt, tobte das beliebte Sommerspektakel stets in der Isarvorstadt oder im Lehel.

Anwohner beschwerten sich über Kulturstrand

Nicht alle Anwohner fanden das auf Dauer lustig. Darum hatte der Stadtrat beschlossen, künftig den Kulturstrand nur noch jeweils für einen Sommer am Vater-Rhein-Brunnen stattfinden zu lassen. „So stehen wir erneut vor der Standortfrage für die folgenden Jahre“, hat das KVR nun dem Perlacher Bezirksausschuss (BA) geschrieben.

Wie bereits für den Sommer 2015 steht der Ostpark als alternatives Kulturstrand-Areal auf der Agenda. Das KVR will die Grünanlage zusätzlich zum Vater-Rhein-Brunnen vorschlagen, wenn der Bezirksausschuss einverstanden ist. Der soll nun darüber nachdenken, ob eine dreimonatige Sommerveranstaltung mit Musik, Kulturprogramm und Barbetrieb im Ostpark realisierbar ist, „insbesondere hinsichtlich Anwohnerschutz“. Denn Musik und Alkoholausschank könnten bis 22 oder 23 Uhr genehmigt werden.

Vorlage soll im Herbst abgesegnet werden

„Wie stehen Sie zu einem zumindest temporär geplanten Zelt oder zu Pavillons? Welchen Standort könnten Sie sich vorstellen?“, will das KVR möglichst schnell wissen. Die Behörde arbeitet nämlich mit Hochdruck an einer Vorlage, die der Stadtrat im Dezember absegnen soll.

Doch die Perlacher bitten um Geduld. „Das Thema ist uns sehr wichtig und soll im Unterausschuss diskutiert werden“, erklärte BA-Chef Thomas Kauer (CSU). Nach der Sitzung Anfang Dezember will er dem KVR Bescheid geben.

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