Münchner Feuerwehr verhindert Verkehrschaos auf dem Mittleren Ring: Was war da los?

Mit einem zweistündigen Einsatz auf dem Mittleren Ring in der Nähe des Olympiaparks hat die Münchner Feuerwehr in der Nacht ein drohendes Chaos im Berufsverkehr am Dienstagmorgen verhindert. Dabei hatten die Einsatzkräfte eine durchaus spezielle Herausforderung zu bewältigen.
Polizei informiert Feuerwehr über Gefahrenlage am Mittleren Ring
Um kurz vor 3 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr ein Anruf der Polizei: Der Arm eines Baggers hatte ein etwa 800 Kilogramm schweres Verkehrsschild auf der Landshuter Allee erfasst.
Das Schild wurde beim Zusammenstoß schwer beschädigt, war nach Angaben der Feuerwehr nur noch an einer von drei Halterungen befestigt und drohte jeden Moment auf die Fahrbahn zu stürzen. Was das für den ohnehin zäh fließenden Berufsverkehr am Vormittag auf der Hauptverkehrsachse bedeutet hätte, lag auf der Hand.
Feuerwehr verhindert Verkehrschaos am Mittleren Ring
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr erkannten demnach die Brisanz der Lage sehr schnell: Je länger die Bergungsarbeiten dauern würden, umso mehr würde das Risiko einer enormen Staugefahr steigen.

"Umgehend wurde ein Wechsellader mit Kran und dem Modul 'Schweres Heben' an die Einsatzstelle beordert", teilt die Feuerwehr weiter mit. Das Verkehrszeichen sei mit Anschlagketten gesichert und in Kooperation mit Mitarbeitern des Straßenunterhalts stromlos geschaltet worden.
Die letzte Befestigung trennten die Feuerwehrleute schließlich mit einem Winkelschleifer und brachten das Schild sicher zu Boden. Um kurz vor 5 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Es wurde niemand verletzt, die Polizei ermittelt zur Unfallursache.