Münchner Autofahrer stellt sich bei Polizei-Kontrolle völlig quer
Der Münchner denkt manchmal offensichtlich gerne quer: Während der Pandemie fiel er auf, weil er sich an die Corona-Regeln nicht halten wollte. Auch bei Impfbescheinigungen neigte er offenbar zu kreativen Lösungen. Insgesamt scheint der 52-Jährige eine gewisse Nähe zu den Themen der Querdenker- und Reichsbürgerszene zu haben.
Während der Kontrolle filmt der Mann mit dem Handy
Am Sonntagnachmittag kurz vor 16 Uhr geriet der Münchner mit seinem Dacia in der Kreillerstraße in eine allgemeine Verkehrskontrolle. Die Polizisten wollten seine Fahrerlaubnis und den Fahrzeugschein sehen. Doch der Mann weigerte sich. Die linke Seitenscheibe stand nur einen schmalen Spalt offen.
Während der Kontrolle soll der 52-Jährige mit einem Handy ein Video aufgenommen haben. Nachdem er die polizeilichen Anordnungen weiterhin ignoriert hatte, forderten die Polizisten ihn auf, aus dem Wagen zu steigen. Doch das wollte der Münchner auch nicht.
Polizei schlägt Heckscheibe des Autos ein
Nach langen, fruchtlosen Diskussionen schlug einer der Beamten schließlich die Heckscheibe des Dacia ein. Anschließend holten die Polizisten den 52-Jährigen aus dem Fahrzeug.
Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes sowie wegen mehrerer Verkehrsordnungswidrigkeiten ermittelt. Skurril ist: Der Mann war weder angetrunken noch zu schnell unterwegs. Er hat eine gültige Fahrerlaubnis und eine Zulassung, aber offensichtlich zu wenig Kooperationsbereitschaft.
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