München-Westend: Unbekannte blenden Rettungshubschrauber-Crew mit Laserpointer

Eine Rettungshubschrauber-Besatzung ist am Dienstagabend während des Landeanflugs von einem Laserpointer geblendet worden. Die Polizei ermittelt.
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Ein grünes Laserlicht durchschneidet den Nachthimmel. Laserpointer-Attacken sind hochgefährlich und kein Dummer-Jungen-Streich.
Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild Ein grünes Laserlicht durchschneidet den Nachthimmel. Laserpointer-Attacken sind hochgefährlich und kein Dummer-Jungen-Streich.

Westend - Das hätte böse enden können: Eine Rettungshubschrauber-Besatzung ist am späten Dienstagabend mit einem Laserpointer geblendet worden - während des Anflugs auf eine Landezone in der Lindwurmstraße.

Wie die Polizei berichtet, waren an Bord des Hubschraubers ein 48-jähriger Pilot, ein 37-jähriger Notfallsanitäter und zwei Patienten. Beim Anflug wurde der Pilot mit einem grünen Laserpointer geblendet. Der Laser zielte dabei direkt ins Cockpit des Helikopters.

Trotz Laserpointer:Pilot kann Rettungshubschrauber sicher landen

Der Pilot konnte seinen Kopf rechtzeitig wegdrehen und blieb dadurch unverletzt. Zudem konnte er den Rettungshubschrauber sicher landen. Den Rettungssanitäter traf der Laser im Auge. Der 37-Jährige blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt.

Der Laserstrahl wurde offensichtlich aus dem Bereich um die Bavaria losgeschickt. Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein und kontrollierte in dem Bereich einige Personen. Es wurde eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr erstellt.

Weitere Ermittlungen der zuständigen Fachstelle laufen.

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