München: Student bricht in Hausdach neben Wohnheim ein und verletzt sich schwer

Am Montagabend muss die Feuerwehr einen verunglückten Studenten aus einem Bürogebäude bergen. Der junge Mann war nach einer Kletteraktion in einen Lichtschacht eingebrochen.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Rettungseinsatz im fünften Stock: Die Feuerwehr fährt mit einer Leiter zum Verunfallten rauf.
Feuerwehr München/AZ Rettungseinsatz im fünften Stock: Die Feuerwehr fährt mit einer Leiter zum Verunfallten rauf.

München/Altstadt – Den lauen Sommerabend wollten drei Studenten einer Verbindung in der Altstadt auf dem Dach genießen. Die jungen Leute, zwei Münchner und ein Wolfratshauser, kletterten deshalb vom Dach ihres Wohnheims in der Marienstraße auf das eines angrenzenden Bürogebäudes am Thomas-Wimmer-Ring-1.

Der 20-jährige Wolfratshauser setzte sich auf ein Oberlicht auf dem Dach, das mit einer Plexiglasscheibe abgedeckt war. Unter seinem Gewicht brach die Scheibe, der Mann stürzte vier Meter in die Tiefe durch den Lichtschacht und knallte hart auf dem Boden eines Büros im fünften Stock auf. 

Student nach Sturz schwer verletzt

Um den Schwerverletzten zu bergen, musste die Feuerwehr mit einer Leiter über das Dach einen Zugang schaffen. Dann übernahm das Notarztteam aus Schwabing den Verunfallten. Die Höhenrettungsgruppe half anschließend, ihn über die Leiter sicher nach unten zu befördern. Er wurde mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Laut Polizei schwebt er jedoch nicht in Lebensgefahr. 

Möglicherweise erwartet die drei Studenten jetzt Ärger wegen Hausfriedensbruchs, sollte der Besitzer des Brügebäudes Anzeige erstatten. 

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren