München: Streit um Biotopia-Neubau in Nymphenburg

Ein Runder Tisch soll den Streit um den geplanten Biotopia-Neubau schlichten.
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Dieser Gebäudekomplex an der Maria-Ward-Straße 1a soll weg, damit Platz für die Museums-Erweiterung an der 1b ist.
ape Dieser Gebäudekomplex an der Maria-Ward-Straße 1a soll weg, damit Platz für die Museums-Erweiterung an der 1b ist.

Michael Apel hat es nicht leicht, Anwohner und Bezirksausschuss (BA)-Mitglieder von sich zu überzeugen: Die Gerüchte und Ängste der vergangenen Monate stecken tief in ihren Köpfen – das ist beim Runden Tisch, zu dem sich Kritiker und Verantwortliche von Biotopia verabredet hatten, deutlich zu spüren. "Ich hoffe, wir können einige Missverständnisse ausräumen", sagt der Direktor des Museum Mensch und Natur trotzdem.

Kritik am Architekten-Entwurf

Kurz gefasst geht es um Folgendes: Damit das Museum Biotopia gebaut werden kann, muss ein altes Universitätsgebäude abgerissen werden. Das rief Denkmalschützer auf den Plan – und Bürger, die den Neubau-Entwurf des Büros Staab Architekten für nicht gelungen halten. Zu modern ist er ihnen. Zwar wurde der Uni-Bau aus den 70er Jahren bewusst so gestaltet, dass er sich gut ins Ensemble einfügt – ein Denkmal ist er aber nicht.

Die meiste Kritik gab es bei dem Runden Tisch aber ohnehin für den Architekten-Entwurf, insbesondere die Fassade. "Wir unterstützen den Neubau, aber wir wollen das Gebäude ins Ensemble integriert haben", sagte der BA-Denkmalschutzbeauftragte Asko Hochdorn (CSU). Apel versucht, zu beschwichtigen: An den Entwürfen werde sich noch viel ändern. "Warten Sie noch ein paar Monate, und der Architekt wird Ihnen zeigen, dass er mit der Aufgabe umgehen kann."

Lesen Sie auch: Hier entsteht ein neues Museum – aber wie?

 

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