München Perlach: Betrunkene Prostituierte will Polizist Pistole entreißen

Ein Streit zwischen einer Bordellbetreiberin und einer Angestellten eskalierte am Donnerstagabend in Altperlach. Als eine Polizeistreife schlichten wollte, rastete die Prostituierte völlig aus und attackierte die Beamten massiv.
| Christoph Elzer
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Nur mit Mühe und Gewaltanwendung gelang es den Polizisten, den Waffenraub zu verhindern.
dpa Nur mit Mühe und Gewaltanwendung gelang es den Polizisten, den Waffenraub zu verhindern.

München – Gerade erst ist der Prozess um die Schüsse auf eine Polizistin im S-Bahnhof Unterföhring zu Ende gegangen, da hätte sich die schreckliche Szene beinahe wiederholt. Glücklicherweise gelang es den Polizisten dieses Mal jedoch in letzter Sekunde, den Waffenraub zu verhindern.

Das war passiert: Am 26. April gegen 21:50 Uhr rief die Betreiberin eines Bordells in der Hofer Straße die Polizei, weil ein Konflikt mit einer Angestellten immer weiter eskalierte. Die Bordellbetreiberin wollte die 42-jährige Prostituierte rauswerfen, da diese mit der Miete für ihr Zimmer im Rückstand war. Da die Schuldnerin jedoch äußerst aggressiv und betrunken war, scheiterte der Rauswurf zunächst.

Hure nur mit Gewalt von Waffe zu trennen

Als die daraufhin zu Hilfe gerufene Polizei eintraf, attackierte die Prostituierte gerade die Bordellbesitzerin. Bei dem Versuch, die beiden Frauen voneinander zu trennen, griff die aggressive Prostituierte völlig unvermittelt nach der geholsterten Waffe eines der Polizisten. Dessen Kollegin bemerkte dies zum Glück und mit vereinten Kräften gelang es ihnen schließlich, die Hand der Frau von der Waffe zu lösen. Dazu waren jedoch zahlreiche Schläge auf den Unterarm der Prostituierte nötig, der es tatsächlich sogar gelang, die Waffe ein Stück weit aus dem Holster zu ziehen.

Nach der Festnahme der Frau wurde durch die Rechtsmedizin eine Blutentnahme bei der Frau angeordnet. Anschließend wurde sie wegen psychischer Auffälligkeiten vorläufig in die Psychiatrie eingewiesen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren