München Neuhausen: Messerstecherei mit einem Todesopfer, Täter auf der Flucht

Bluttat am Freitagabend in München: Eine 25-Jährige wird mit einem Messer tödlich verletzt, auch Mutter und Bruder müssen ins Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde gefasst.
| Nina Job, Linda Jessen
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Bilder vom Tatort in der Jutastraße.
dedinag 8 Bilder vom Tatort in der Jutastraße.
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Bluttat am Freitagabend in München: Eine 25-Jährige wird mit einem Messer tödlich verletzt, auch Mutter und Bruder müssen ins Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde mittlerweile gefasst.

München - Eine furchtbare Tat hat am Freitag eine Münchner Familie für immer zerrissen: Mit einem Messer tötete ein Mann die 25-jährige Tochter und verletzte die Mutter und den Bruder schwerst. Offenbar attackierte der 19-jährige Münchner Lion K. die drei in deren Wohnung nahe des Leonrodplatzes mit einem Messer.

Die 25-jährige Tochter der Familie verletzte der Täter so schwer, dass sie am Tatort verstarb. Die 53-Jährige Mutter und der 15-Jährige Sohn wurden schwerst verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Zustand der Mutter war am späten Freitagabend sehr kritisch, der des 15-jährigen Bruders der Getöteten ernst. Die schockierten Angehörigen der Opfer wurden vor Ort vom Kriseninterventionsteam der Polizei betreut.

Am Samstagmorgen war der Gesundheitszustand von Mutter und Sohn unverändert kritisch, wie die Polizei mitteilte. 

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um den 19-jährigen Münchner Lion K. Er floh nach der Tat. Die Polizei gab um kurz nach halb acht am Freitagabend ein Foto zur Öffentlichkeitsfahndung heraus. Um 20.18 Uhr erkannten dann Streifenbeamte den flüchtigen 19-Jährigen auf der Lindwurmstraße und nahmen ihn fest.

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Das sagt die Polizei zum Tatmotiv

Zum Tatmotiv konnte die Polizei vorerst keine sicheren Angaben machen, nach Informationen der AZ soll es jedoch keine spontane Tat gewesen sein. Pressesprecher Marcus da Gloria Martins sagte: "Zum Motiv können wir nichts sagen. Wir gehen derzeit aber von einer Beziehungstat aus." Bis Samstagmittag wollte der in Untersuchungshaft sitzende Täter sich nicht äußern. Näheres geben Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag bekannt. 

In der Wohnung fanden die Polizisten außerdem einen blutigen Hund vor. Ob und wie schwer das Tier verletzt wurde, blieb unklar, es wurde von der Tierrettung versorgt.

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