München: Musiklehrer will gestohlene Oboe in Fachgeschäft verkaufen

Das geklaute Instrument gehört einer Musikerin aus Frankreich. Ein Musiklehrer will sie in einem Fachgeschäft in München verkaufen, doch dem Händler fällt ein Warnhinweis auf.
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Eine Oboe zu spielen, wie dieser Schüler, erfordert viel Übung.
dpa Eine Oboe zu spielen, wie dieser Schüler, erfordert viel Übung.

München - Ein 54-jähriger Musiklehrer aus der hessischen Stadt Eschwege hat das Instrument am Mittwoch letzter Woche in einem Fachgeschäft für Musikinstrumente im Westend zum Kauf angeboten.

Der Mann lebt und arbeitet die meiste Zeit in Marokko. Er behauptete, die Oboe gehöre ihm. Angeblich hat sie ihm ein dankbarer Musikschüler 2017 in Rabat zum Geschenk gemacht.

Als der Händler allerdings die Seriennummer überprüfte, tauchte am Computer ein Warnhinweis auf. Die Oboe gehörte ursprünglich einer 28-jährigen Musikerin aus dem Nordwesten Frankreichs. Das Instrument war 2014 im Ort Saint-Barthélemy-d'Anjou gestohlen worden.

Französin glücklich über aufgetauchte Oboe

Der Händler rief die Polizei. Die Beamten nahmen den Musiklehrer zur Vernehmung mit auf die PI 14 (Westend). Er behauptet, er habe von dem Diebstahl nichts gewusst. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Hehlerei. Das Instrument wurde beschlagnahmt.

Die Polizei informierte die Französin, dass ihr rund 4.000 Euro teures Instrument gefunden wurde. Die Musikerin zeigte sich hoch erfreut, dass ihre Oboe wieder da ist.

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