München-Maxvorstadt: Georgenstraße wird zur Fahrradstraße

Die Georgenstraße soll zur Fahrradstraße werden, das hat der Bezirksausschuss beschlossen. Das ist nicht die einzige Neuigkeit fürs Viertel.  
| Eva von Steinburg
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Idyllisch am Abend: Die Georgenstraße in der Maxvorstadt.
Initiative Straßenfest Georgenstraße Idyllisch am Abend: Die Georgenstraße in der Maxvorstadt.

Die Georgenstraße in der Maxvorstadt soll zur Fahrradstraße werden, das hat der Bezirksausschuss beschlossen. Das ist nicht die einzige Neuigkeit fürs Viertel.  

Maxvorstadt - Manchmal hat man einen Lauf. Die Grünen im BA Maxvorstadt haben in der jüngsten Sitzung eine Reihe handfester erster Erfolge für ihr quirliges Stadtviertel verbuchen können.

Erstens: Die Georgenstraße soll Fahrradstraße werden: Als durchgehende Ost-West-Achse – von der Leopoldstraße bis zur Lothstraße – wird die Georgenstraße stark von Radfahrern frequentiert. Wegen der vielen dicht parkenden Autos ist es aber oft sehr eng auf der Straße. Radler fühlen sich verunsichert. Dazu kommt, dass Autos in der Georgenstraße häufig zu schnell fahren – das haben Anwohner und grüne Stadtviertelpolitiker beobachtet.

Die Grünen lassen die Heßstraße begrünen

Wenn die Georgenstraße aber Fahrradstraße ist, haben dort Radler Vorrang: Sie dürfen nebeneinander fahren und bestimmen das Tempo. Dazu gilt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit. Die große Mehrheit der Stadtteil-Parlamentarier in der Maxvorstadt hat die Grünen bei diesem Fahrradstraßen-Plan unterstützt.

Zweitens: Die Begrünung der Heßstraße wird vorangetrieben: Auf Antrag der Grünen muss die Stadt München jetzt prüfen, ob die graue Heßstraße – von der Schwindstraße bis zur Schleißheimer Straße – mit Bäumen begrünt werden kann, und auch mit Kletterpflanzen an ausgewählten Fassaden. Zwei Drittel der Anwohner wünschen sich dringend mehr Grün, hat eine Umfrage des Vereins Urbanes Wohnen ergeben.

Drittens: Die Grünen in der Maxvorstadt wollen, dass nachts in der Adalbertstraße alle Ampeln abgeschaltet werden. Ihr Anliegen kommt an. Es wird vom Bezirksausschuss befürwortet. Jetzt ist die Stadt München am Zug.

 

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