München-Ludwigsvorstadt: Messerattacke auf Filialleiter von Coffee-Fellows

Der Store-Manager der Coffe-Fellows-Filiale im Bahnhofsviertel will eine Gruppe Jugendliche rauswerfen, weil sie Hausverbot hat. Es kommt zu einer Auseinandersetzung - einer zückt ein Messer und sticht auf den jungen Mann ein.
| Bernhard Lackner
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In der Freischankfläche der Coffee-Fellows-Filiale im Bahnhofsviertel kam es am Samstag zu einer handfesten Auseinandersetzung.
Google Maps In der Freischankfläche der Coffee-Fellows-Filiale im Bahnhofsviertel kam es am Samstag zu einer handfesten Auseinandersetzung.

Der Store-Manager der Coffee-Fellows-Filiale im Bahnhofsviertel will eine Gruppe Jugendlicher rauswerfen, weil sie Hausverbot hat. Es kommt zu einer Auseinandersetzung - einer zückt ein Messer und sticht auf den jungen Mann ein.

Ludwigsvorstadt - Am Samstagnachmttag kam es zu einer Messerstecherei im Bahnhofsviertel. Daran beteiligt: Der 23-jährige Store-Manager der dortigen Coffee-Fellows-Filiale und eine Gruppe Heranwachsender, unter anderem aus Pakistan und dem Irak.

Bereits in der Vergangenheit sorgte die Gruppe in dem Coffee Shop für Aufsehen. Da sie nie etwas gegessen oder getrunken und darüber hinaus mehrmals Unruhe gestiftet haben, erteilte ihnen der Filialleiter Hausverbot.

Verdächtiger rechtfertigt sich mit Notwehr

Am Samstagnachmittag hielt sich die Gruppe mal wieder in der Freischankfläche des Lokals auf. Als der 23-jährige sie rausschmeißen wollte, entstand eine handfeste Auseinandersetzung, in deren Folge ein 19-Jähriger dem Store-Manager mit einem Messer zweimal in den Oberschenkel stach. Anschließend ergriff die Gruppe die Flucht.

Im Rahmen einer Fahndung konnte der 19-Jährige festgenommen werden. In seiner Unterhose fanden die Beamten das Tatmesser. Bei seiner Vernehmung gab der Beschuldigte an, in Notwehr gehandelt zu haben. Er wurde vorgeführt, allerdings mangels Haftgrunds wieder entlassen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten.

Der 23-jährige Filialleiter musste aufgrund seiner Stichwunden im Krankenhaus behandelt werden.

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