München: FDP fordert attraktive Verbindung zum Werksviertel

Die FDP im Stadtrat fordert, zwischen Haidhausen und dem Werksviertel eine attraktive unterirdische Verbindung zu errichten – es drohe "eine Provinzposse".
von  AZ
Die FDP will die Verbindung zum Werksviertel attraktiver gestalten. (Symbolbild)
Die FDP will die Verbindung zum Werksviertel attraktiver gestalten. (Symbolbild) © Sigi Müller

Haidhausen -  Die Stadt solle mit der Bahn eruieren, wie das Werksviertel auf der einen Seite des Ostbahnhofs und Haidhausen auf der anderen Seite unterirdisch verbunden werden können. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion um Michael Mattar an OB Dieter Reiter gestellt.

"Zwar ist die Deutsche Bahn bereit, eine neue Unterführung zur neuen Station der zweiten Stammstrecke zu bauen, allerdings in einer völlig unattraktiven Dimension", schreibt Mattar. Der Politiker fordert, die Unterführung mehr als zehn Meter breit zu planen und Platz für Läden in dieser zu schaffen – wie das etwa in Wien geschehen ist. Zudem solle die Unterführung die geplante Station der zweiten Stammstrecke anbinden.

In der österreichischen Hauptstadt hat die Bahn "attraktiv breite und belebte Unterführungen teilweise mit Läden verwirklicht". Beim Ostbahnhof drohe hingegen "eine Provinzposse", so der FDP-Politiker.

Lesen Sie hier: Bahn lenkt ein - Jetzt doch Infopoint am Ostbahnhof

 

 
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