München: Erich Kästner darf seine Straße behalten

Keine Umbenennung der Erich-Kästner-Straße in Schwabing. Die Stadt will künftig früher und klarer informieren.
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Das Stadtarchiv erklärte, eine Umbenennung der Straße sei "nie beabsichtigt" gewesen.
Das Stadtarchiv erklärte, eine Umbenennung der Straße sei "nie beabsichtigt" gewesen. © Bernd Wackerbauer

Schwabing - Die Erich-Kästner-Straße in Schwabing behält ihren Namen. Das hat das Stadtarchiv am Donnerstag erklärt.

Kästner-Bücher wurden im Nationalsozialismus verbrannt 

Kästner war auf einer Liste von 320 Straßennamen gestanden, die das Stadtarchiv im Auftrag der Stadt überprüft hatte. Die AZ hatte dieser Tage erneut über die Diskussion darum berichtet - und darüber, dass auch Kästner, dessen Bücher im Nationalsozialismus verbrannt wurden, auf der städtischen Liste gelandet war, offenbar, weil er nicht ins Exil gegangen war.

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Stadt will Liste mit 40 "problematischen" Straßen veröffentlichen

Am Donnerstag nun erklärte das Stadtarchiv, "eine Umbenennung dieser Straße" sei "nie beabsichtigt" gewesen. Es geben eine weitere "engere Liste mit 40 problematischen Straßennamen, bei denen erhöhter Diskussionsbedarf festgestellt wurde, der eventuell zu einer Umbenennung führen könnte".

Offenbar will man nun Konsequenzen aus der Aufregung ziehen. Ende September will man die 40 "problematischen" Straßen öffentlich machen - und verspricht eine "verbesserte Information der Öffentlichkeit".

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