München: Enkeltrickbetrüger (20) muss in den Knast

Ein 20-Jähriger muss ins Gefängnis, weil er einen 80-Jährigen mit einem versuchten Enkeltrick betrügen wollte.
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Der falsche Enkel "Norbert" rief bei einem 80-Jährigen an (Symbolbild).
dpa/Sebastian Gollnow Der falsche Enkel "Norbert" rief bei einem 80-Jährigen an (Symbolbild).

Ramersdorf – Ein 80-jähriger Münchner wurde am 27. März gegen 15.20 Uhr von seinem angeblichen Enkel angerufen und um mehrere zehntausend Euro gebeten. Der falsche Familienspross gab an, eine Immobilie kaufen zu wollen, beim Notar zu sitzen und deshalb sofort Geld zu benötigen.

Enkeltrick: Rentner erkennt den Betrug

Der Rentner erkannte den Anruf als Betrugsversuch, ging zum Schein auf die Forderung ein und gab an,  mehrere tausend Euro bei seiner Hausbank abheben zu wollen. Der 80-Jährige verständige nach dem Telefonat sofort die Polizei per Notruf. Anschließend begab er sich zu einem Geldautomaten, um eine Abhebung vorzutäuschen und eine Geldübergabe zu vereinbaren.

Verurteilung: Zweieinhalb Jahre Jugendstrafe

Wenige Stunden später kam ein damals 19-Jähriger zur Wohnung des Rentners. Er wurde von den verständigten Polizeibeamten festgenommen. Das Amtsgericht München verurteilte den mittlerweile 20-Jährigen zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Das Urteil ist seit Anfang März rechtskräftig.

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