München-Aubing: Fünf Verletzte nach Massenschlägerei

Zwei verfeindete Gruppen haben sich in Aubing eine riesige Prügelei geliefert. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung.
| Ralph Hub
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Rund 30 Personen sollen gewaltsam aufeinander losgegangen sein. Zeugen gesucht! (Symbolbild)
imago Rund 30 Personen sollen gewaltsam aufeinander losgegangen sein. Zeugen gesucht! (Symbolbild)

Aubing - Mit Messern und Knüppeln sind mehr als 30 Jugendliche in der Freinacht in einem Neubaugebiet in Aubing aufeinander losgegangen. Zwei von ihnen kamen mit Stichverletzungen in Brust und Rücken ins Krankenhaus, zwei weitere hatten Kopfwunden, einer hatte eine Schnittverletzung an der Hand.

Was der Grund für die Massenschlägerei war, ist unklar, die Beteiligten schweigen sich aus.

30 Männer schlagen sich im Park

Gegen 22.20 Uhr am Donnerstagabend schlugen Anwohner der Grete-Weil- und Marie-Luise-Jahn-Straße Alarm. In einer Grünanlage gingen mehr als 30 junge Männer aufeinander los, meldeten sie der Einsatzzentrale. Über 30 Streifen fuhren zum Tatort.

Noch während der Einsatz in Aubing lief, ging ein weiterer Notruf bei der Polizei ein. In der Heliosklinik in Pasing sei ein größerer Andrang in der Notaufnahme. Es gebe fünf zum Teil schwer verletzte Personen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei um einige Beteiligte der vorausgegangenen Massenprügelei in Aubing handelt. Zwei von ihnen werden noch immer stationär in der Klinik behandelt.

Verabredung zur Prügelei wird vermutet

Warum die Jugendlichen im Alter von 19 bis 21 Jahren aufeinander losgegangen sind, ist weiter unklar. An eine zufällige Begegnung will bei der Polizei niemand so recht glauben. Vielmehr sieht es nach einer verabredeten Massenkeilerei aus.

Einige Beteiligte wurden bereits von der Polizei vernommen, doch die Betreffenden geben sich wortkarg und wollen nicht so recht mit der Sprache herausrücken. Manche von ihnen sind bereits polizeibekannt wegen jugendtypischer Straftaten.


Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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