München-Altstadt: Rathaus bekommt neue Taubenschutznetze

Das Rathaus bekommt neue Netze. Ziel ist es, die gefiederten Untermieter fern zu halten. 
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Wie viele Tauben es in München gibt, ist nicht klar. Fest steht: es sind zu viele.
dpa/AZ-Montage Wie viele Tauben es in München gibt, ist nicht klar. Fest steht: es sind zu viele.

München - Am Rathaus wird in der nächsten Woche gewerkelt werden. Wer sich wundert, was hier passiert - es geht um den Taubenschutz des Gebäudes. 

Das Baureferat erneuert von Montag, 20. August, bis Freitag, 24. August, die Taubenschutznetze am Neuen Rathaus. Die alten Netze sind witterungsbedingt brüchig geworden und müssen deshalb ausgetauscht werden.

Die Arbeiten werden mit einer Hebebühne durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen muss der jeweils betroffene Bereich auf dem Marienplatz entlang der Fassade des Rathauses vorübergehend gesperrt werden.

Taubenproblem seit Jahren

In der Stadt versucht man auf verschiedenen Weisen, der Tauben Herr zu werden, die sich in der Stadt sehr wohl fühlen.

Dazu wurde auch ein Fütterungsverbot erlassen. Seit Mitte April besteht ein offizielles Taubenfütterungsverbot in München. Doch trotz möglichen 1.000 Euro Strafe halten sich viele Münchner nicht daran. 

Bei der Stadt sieht man sich wiederum zu diesem harten Einschreiten gezwungen. Tauben verursachten durch ihren Kot vielerorts hygienische Probleme, sagte SPD-Stadträtin Bettina Messinger bei der Diskussion um das Verbot im März. Zudem richteten sie Schäden an Gebäuden an. Bei denkmalgeschützten Häusern müssten vorsorglich oft Netze gespannt werden - wie eben auch am Rathaus.

Sperber in der Stadt: Vogelwildes München

 

 

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