"Montagsgespräche": Wirtschaft und Kultur im Dialog

Im Referat für Arbeit und Wirtschaft beginnt eine Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Zusammenspiel von Wirtschaft und Kultur beschäftigt.
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Der Künstler Paul Huf macht den Anfang.
Paul Huf/ho Der Künstler Paul Huf macht den Anfang.

Im Referat für Arbeit und Wirtschaft beginnt eine Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Zusammenspiel von Wirtschaft und Kultur beschäftigt.

Altstadt - 2014 werden im monatlichen Turnus Experten der Wirtschaft und Kultur in den Satellit der PLATFORM im Referat für Wirtschaft und Arbeit eingeladen, um Dialoge zwischen den beiden Disziplinen zu ermöglichen und spezielle Fragestellungen zu erörtern.

Ist ein gleichberechtigter Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft überhaupt möglich? Ist Erfolg im kulturellen Bereich nur mit wirtschaftlichem Erfolg gleichzusetzen? Was ist der Wert von Kunst?

Den Auftakt zur Reihe: Montagsgespräche im Satellit zum Thema: Allianzen zwischen Kunst und Wirtschaft bestreiten der Künstler Paul Huf und sein Mäzen und Unternehmer Christian Jacobs (J&P GmbH München).

Dies findet im Satellit der "PLATFORM" im Referat für Arbeit und Wirtschaft in der Herzog-Wilhelm-Str. 15 am Montag den 13. Januar um 18 Uhr statt.

Das Gespräch findet im Rahmen der Installation "Wer nichts außer sich selbst hat, sollte zumindest sich selber mögen!" des Künstlers Paul Huf und des Fotografen Patrick Wokmeni statt.

Die Ausstellung ist vom 13. Januar bis 7. Februar zu sehen.

Paul Huf und Chrstian Jacobs sind nicht nur Freunde, sondern berufliche Kooperationspartner. Christian Jacobs gründetet die Unternehmensberatung J&P GmbH in München und arbeitet als Innovationsberater, Leadership-Entwickler und Strategieberater. In seiner Arbeit sucht er immer wieder das Spannungsfeld von Kunst undWirtschaft.

Seit Juli 2007 ist Paul Huf fester freier Mitarbeiter in seinem Unternehmen. Die Kooperation mit dem Künstler öffnet ihm neue Perspektiven und Denkweisen, die sein Unternehmen und seine Projekte bereichern.

Paul Huf hat diese Zusammenarbeit finanzielle Unabhängigkeit beschert und seine künstlerische Arbeit maßgeblich bereichert. Durch den materiellen Freiraum, den die Kooperation mit Christian Jacobs schafft, ist es Paul Huf möglich, sich für gesellschaftliche und politische Projekte einzusetzen.

Mit künstlerischen Mitteln thematisiert und dokumentiert er Veränderungen in der Gesellschaft, vor allem bei Minoritäten und benachteiligten Gruppen wie Flüchtlingen und Asylanten in Deutschland.

Für die Ausstellung erarbeiteten Flüchtlinge aus aller Welt gemeinsam mit den Künstlern Strategien, Konzepte und Bilder, die das Menschsein thematisieren. Die Porträts aus dem Studio Paul Huf dienen als erstes Zeugnis einer Selbstbehauptung. Die Menschen positionieren sich in Form einer selbstbewussten Aussage und Aufnahme, lernen das Handwerk eines Fotografen kennen und arbeiten an sich selbst.

So kam auch der Werkkomplex „You have to be as cool as Alain Delon“ zustande, der im Foyer im Referat für Arbeit und Wirtschaft neben dem eigens für Hufs Projekte entwickeltem Logo: Front Treks – We are faster ausgestellt wird. Zusätzlich hat Paul Huf den Fotografen und Künstler Patrick Wokmeni (geb. 1985 in Douala, Kamerun) eingeladen.

Wokmeni wurde durch seine Fotoserie „Les Belles de New Bell" (2006) bekannt, die das Nachtleben in seinem Viertel reflektiert. Seit 2011 lebt er als politischer Flüchtling in Brüssel. Die hier gezeigte Fotoserie "Purgatoire" (2013) zeigt Migranten aus Wokmenis ehemaligem Umfeld, die auf die Möglichkeit zur Flucht nach Europa warten.

 

 

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