Mit Jaguar in Baum geknallt: Zwei Männer (18 und 22) schwer verletzt

Ein Großaufgebot der Feuerwehr und Rettung musste sich um die beiden Unfallopfer kümmern. Vom schnellen Sportwagen ist kaum noch etwas erkennbar.
Jan Krattiger
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Mit schwerem Gerät wurde das Dach entfernt, um den Fahrer zu bergen.
Mit schwerem Gerät wurde das Dach entfernt, um den Fahrer zu bergen. © Berufsfeuerwehr München

Von dem schnellen Sportwagen der Marke Jaguar war an der Unfallstelle am Mittwochabend an der Quiddestraße nicht mehr viel erkennbar. Wie die Münchner Feuerwehr berichtet, sind zwei Männer (18 und 22 Jahre alt) mit dem Auto von der Straße abgekommen und in einen Baum geknallt.

Rund 30 Einsatzkräfte waren im Einsatz, nachdem zwei Männer (18 und 22) mit ihrem Jaguar in einen Baum gekracht sind.
Rund 30 Einsatzkräfte waren im Einsatz, nachdem zwei Männer (18 und 22) mit ihrem Jaguar in einen Baum gekracht sind. © Berufsfeuerwehr München

Aus dem Auto geschleudert und eingeklemmt

Beim Unfall ist der 18-Jährige Beifahrer laut Feuerwehr aus dem Auto geschleudert worden – er lag auf der Straße, als die Einsatzkräfte ankamen. Der 22-Jährige Fahrer war hinter dem Steuer eingeklemmt, die Rettungskräfte konnten ihn ansprechen. 

Der Fahrer (22) war im Auto eingeklemmt nach dem Unfall.
Der Fahrer (22) war im Auto eingeklemmt nach dem Unfall. © Berufsfeuerwehr München

Der 18-Jährige auf der Straße wurde von Rettungskräften versorgt, die Unfallstelle wurde abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Feuerwehr und Rettungsdienst haben dann den Eingeklemmten aus dem Wrack geborgen. Dazu haben sie erst mit einer hydraulischen Schere und einem Spreizer das Autodach abgenommen. Dann wurde der Fahrer "mit einer Art Korsett", wie die Feuerwehr schreibt, aus dem Auto geborgen, um möglichst seine Wirbelsäule zu schonen. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte im Einsatz. 

Vom Auto ist kaum noch etwas erkennbar.
Vom Auto ist kaum noch etwas erkennbar. © Berufsfeuerwehr München

Polizei ermittelt Unfallhergang

Laut Feuerwehr hat die Rettung nur 15 Minuten gedauert. Beide Unfallopfer wurden mit Rettungswagen in Schockräume von Münchner Kliniken gebracht – beide haben sich schwer verletzt.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die meisten vorbei, die Aufräumarbeiten dauerten noch bis 1.30 Uhr. Jetzt ermittelt die Polizei zur Unfallursache und zum Ablauf. 

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