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Großeinsatz in München: Brand verursacht Millionenschaden an Wohnhaus

Bauarbeiten, plötzlich Flammen: Bei einem Brand in München entsteht ein enormer Schaden. Ein Mann wird verletzt. Am Montag nennt die Feuerwehr weitere Details.
dpa,
Hüseyin Ince
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In München entstand durch einen Brand ein Millionenschaden an einem Wohnhaus.
In München entstand durch einen Brand ein Millionenschaden an einem Wohnhaus. © Thomas Gaulke

Update, 13. April, 10.23 Uhr: Die Münchner Feuerwehr war nach eigenen Angaben bis in die späten Abendstunden bei dem Dachstuhlbrand in dem zum Teil denkmalgeschützten Gebäude in der Prinzenstraße im Einsatz.

Dort seien auch mehrere Firmen untergebracht. Ein Mitarbeiter habe gerade eine kurze Pause machen wollen und sich dazu auf eine kleine Dachterrasse begeben, als er "knisternde Geräusche aus dem Dachbereich" wahrnahm und sofort die Feuerwehr informierte.

"Er teilte mit, dass im Laufe des Vormittags Arbeiten am Dach stattgefunden hatten und vermutete nun einen Brand", so die Feuerwehr. Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte habe sich die Ahnung des Mannes bestätigt: "Alle Personen hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen."

Ein Mann hatte auf einer Terrasse "knisternde Geräusche aus dem Dachbereich" wahrgenommen und die Feuerwehr informiert.
Ein Mann hatte auf einer Terrasse "knisternde Geräusche aus dem Dachbereich" wahrgenommen und die Feuerwehr informiert. © Berufsfeuerwehr München

Da sich schnell zeigte, dass ein erhöhter Personal- und Materialeinsatz erforderlich war, wurden weitere Löschzüge, Sonderfahrzeuge und Einsatzkräfte nachalarmiert. Mit insgesamt drei Drehleitern, sechs Löschrohren, rund 70 eingesetzten Atemschutzgeräten sowie etwa 100 Einsatzkräften konnte nach rund fünfeinhalb Stunden "Feuer aus" gemeldet werden.

Nach weiteren dreieinhalb Stunden waren schließlich auch die letzten Glutnester beseitigt und das Dach provisorisch mit einer Plane verschlossen. "Der entstandene Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden, zur Brandursache ermittelt das zuständige Fachkommissariat der Polizei", hieß es.  

Die Feuerwehr war mit insgesamt drei Drehleitern, sechs Löschrohren, rund 70 Atemschutzgeräten sowie etwa 100 Kräften im Einsatz.
Die Feuerwehr war mit insgesamt drei Drehleitern, sechs Löschrohren, rund 70 Atemschutzgeräten sowie etwa 100 Kräften im Einsatz. © Berufsfeuerwehr München

Erstmeldung, 12. April, 12.37 Uhr: Bei einem Brand am Samstagnachmittag, kurz vor 15.30 Uhr, ist während Bauarbeiten an einem Mehrparteienhaus ist in der Münchner Prinzenstraße ein Millionenschaden entstanden. Der Dachstuhl brannte so stark, dass die Feuerwehr während er Löscharbeiten das Dach von innen und außen öffnen musste. Ersten Schätzungen zufolge handele es sich einen Schaden im niedrigen siebenstelligen Bereich, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Anwohner in der Nähe des Schlosses Nymphenburg hatten Glück. Kaum jemand wurde verletzt. Ein 34-Jähriger erlitt demnach eine leichte Rauchvergiftung. Der Mann begab sich eigenständig in ärztliche Behandlung. Alle Bewohner mussten während der Löscharbeiten das Haus verlassen. 

Gegen 20.30 Uhr waren die Löscharbeiten beendet. Die Feuerwehr blieb jedoch länger, um weitere Glutnester auszuschließen.  Ein Zeuge hatte am Samstagnachmittag den starken Rauch bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Wie es zum Feuer kam, ist unklar. Ein Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Dachstuhl werden geprüft. Die Polizei übernahm die Ermittlungen.

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