Messerattacke am Schwabinger Tor: 20 Streifen im Einsatz

Rund 20 Streifen sind am Freitagnachmittag zu einem ausufernden Streit im Bereich des Schwabinger Tores ausgerückt. Zeugen hatten berichtet, etwa zehn Personen würden aufeinander losgehen, einige seien mit Messern bewaffnet.
Ein 19-Jähriger aus München und ein 46-Jähriger aus dem Landkreis Freising waren in Streit geraten. Offenbar könnte der Ältere den Jüngeren touchiert haben, als er mit seinem Auto an der Leopoldstraße einparken wollte. Der 19-jährige Deutsch-Iraker soll dem Freisinger daraufhin bei dem Streit mit einem Messer in den Oberarm gestochen haben. Anschließend versuchten der Tatverdächtige und dessen Begleiter vom Tatort zu fliehen.
Opfer bewaffnet sich ebenfalls mit Messer
Der 46-Jährige besorgte sich laut Polizei in einem nahe gelegenen Dönerimbiss ebenfalls ein Messer und machte sich mit Unterstützung von mehreren Freunden an die Verfolgung der beiden flüchtigen Männer. Die Verfolgergruppe konnte den 19-Jährigen nach Polizeiangaben wenig später noch im Bereich des Schwabinger Tores einholen.
Sie überwältigten den mutmaßlichen Angreifer und hielten ihn so lange fest, bis die Polizei eintraf. Der 19-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Auch gegen den 46-Jährigen wird ermittelt. Er wurde wegen Bedrohung angezeigt. Seine Verletzung am Arm war nur oberflächlich. Sie wurde im Krankenhaus behandelt.