Mann erschießt sich: SEK-Einsatz im Glockenbachviertel

SEK-Einsatz in der Thalkirchner Straße: Ein Mann hatte gedroht, sich mit einer Schusswaffe umzubringen. Weil der Mann eine verdächtige Bewegung macht, gibt ein Beamter einen Schuss ab.
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Beamte bei einem SEK-Einsatz (Symbolbild)
dpa Beamte bei einem SEK-Einsatz (Symbolbild)

ISARVORSTADT - Wegen einer Suizidandrohung hat es am Dienstagnachmittag einen großen Polizeieinsatz in der Thalkirchner Straße gegeben. Ein 48-Jähriger hatte angekündigt, sich zu töten, weil er gekündigt worden war. Als die Polizei eintraf, erschoss sich der Mann vor den Augen der Beamten in seiner Wohnung. Dabei machte er noch eine Bewegung, von der sich ein Polizist bedroht fühlte. Er schoss dem Sterbenden ins Bein. Nun ermittelt das LKA, das für interne Ermittlungen zuständig ist.

Lesen Sie hier den Polizeibericht:

Da einem 48-jährigen Münchner seine Wohnung in der Thalkirchner Straße gekündigt wurde, wandte er sich heute Nachmittag, 27.05.2014, an ein Sozialbürgerhaus und kündigte dort seinen Suizid an, sollte ihm das Sozialamt nicht helfen. Das Sozialbürgerhaus verständigte daraufhin die Polizei, die sofort zu dem Anwesen fuhr.

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Nachdem die Wohnung geöffnet worden war, trafen die Beamten den Mieter mit einer Schusswaffe in der Hand an. Trotz der mehrmaligen Aufforderung der Beamten die Waffe wegzulegen, schoss sich der 48-jährige vor den Augen der Beamten in den Kopf.

Mit schwersten Kopfverletzungen drehte sich der Mieter mit der Waffe in der Hand in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten. Um dieser unmittelbaren Gefährdung zu entgehen, gab ein Beamter einen gezielten Schuss auf das Bein des Münchners ab.

Anschließend wurden Spezialkräfte zum Einsatzort hinzugezogen, die den Mann schließlich tot in seiner Wohnung auffanden. Zu diesem Zeitpunkt war er seinen schweren Kopfverletzungen bereits erlegen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Bayerische Landeskriminalamt geführt.

 

 

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