Ludwigsvorstadt: 50 Polizisten wegen Bedrohungslage im Einsatz

Ein mit einem Messer bewaffneter 37-Jähriger hat am Mittwoch einen großen Polizeieinsatz in der Ludwigsvorstadt ausgelöst. Der Mann hatte sich nach einem Streit mit einem Nachbarn in seine Wohnung eingeschlossen - und seine Freundin bedroht.
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Die 21-Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt.
imago images/Ralph Peters Die 21-Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt.

München - Die Polizei musste von einer gefährlichen Bedrohungslage ausgehen. Ein 34-jähriger Friseur hatte gegen 23.30 Uhr den Notruf gewählt und mitgeteilt, dass er von seinem Nachbarn nach einem Streit im Treppenhaus des Mietshauses mit dem Tod bedroht worden war.

Sein Nachbar, ein 37-jähriger Münchner, habe außerdem ein Messer in der Hand und sei nun wieder zurück in seine Wohnung – in der sich dessen Lebensgefährtin befinden würde.

Wegen Bedrohung: 50 Polizisten im Einsatz

Sofort machten sich mehrere Streifen auf den Weg, knapp 50 Polizisten waren im Einsatz. Vor Ort konnte die Situation dann letztlich schnell entschärft werden. Der 37-Jährige öffnete den Beamten selbständig die Wohnungstür und ließ sich widerstandslos festnehmen. Seine 36-jährige Partnerin war unverletzt.

Der 37-jährige Arbeitssuchende wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen zu Hintergründen des Streits laufen.

Lesen Sie hier: Zwei Blindgänger in München-Laim? Entschärfung am Sonntag

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