Lebensgefahr! Aufstand gegen Bauprojekt

"Genickbrüche und Querschnittslähmungen sind hier keine Seltenheit": Die CSU stellt im Bezirksausschuss einen Eilantrag an die Stadtverwaltung: Sofortiger Baustopp am Isarberg.
| Rosi Seifert
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Der Bau am Isarberg. Die Bilder.
Ferdinand Brinkmöller 8 Der Bau am Isarberg. Die Bilder.
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"Genickbrüche und Querschnittslähmungen sind hier keine Seltenheit": Die CSU stellt im Bezirksausschuss einen Eilantrag an die Stadtverwaltung: Sofortiger Baustopp am Isarberg.

Harlaching - Seit 1866 ist der Weg zur Marienklause eine der schönsten Stellen Münchens. Doch jetzt gibt's Ärger um den Isarberg!

Bezirksausschuss und Bürger wurden über den genauen Verlauf der Baumaßnahmen nicht informiert und fordern jetzt den Baustopp und Informationen von der Stadtverwaltung.

Harlachinger befürchen, dass der Fußgängerweg am Isarberg-Marienklause massiv verbreitert werden soll. "Der Fußgängerweg scheint überbreit zu werden - wie eine Teerstraße, die bis zur Weggabelung unterhalb des Hochufers ausgebaut werden soll", sagt Ferdinand Brinkmöller (CSU).

Der Bezirksausschuss Harlaching war vor Baubeginn zu einer Begehung am Isarberg geladen. "Aber die aktuellen Umgestalltungen wurden so nicht besprochen: Gerade wird eine zweite Mauer parallel zur ersten errichtet", sagt Brinkmöller.

"Und die Verbreiterung macht den Isarberg noch gefährlicher! Einige Radler haben sich hier lebensgefährlich verletzt: Genickbrüche und Querschnittslähmungen sind hier keine Seltenheit", sagt Brinkmöller verärgert.

Alle Harlachinger wissen, dass der Isarberg im Herbst mit nassem Laub und im Winter mit Eis sehr rutschig ist. "Bei einem zu breiterem Weg kann man sich schlechter am Geländer festhalten, was bei Laub und Glatteis sehr gefährlich ist. Ein noch breiterer Weg lädt geradezu dazu ein, mit dem Fahrrad befahren zu werden, was verboten ist", heißt es im Antrag der CSU.

Inzwischen wurden auch 15 Bäume gefällt, die dem BA zwar vorgelegt, aber als gefährdet eingestuft wurden. "Das waren aber 15 gesunde Bäume", kritisiert Brinkmöller.

Bürger fürchten, dass Natur und Umwelt am Isarberg zerstört wird. Bei großen Regenfällen wird das Erdreich den Isarberg runtergeschwemmt werden", sagt der Harlachinger Carl Sölch. "Die Bäume haben doch das Erdreich, den Humus, zusammengehalten. Ich verstehe nicht, wieso sie gefällt wurden."

Die CSU empfiehlt, dass der Belag zwecks besserer Wasserabflussmöglichkeit wieder aus Naturkiesel bestehen solle mit mindestens zwei Regenwasserableitungen.

Nun fordert der BA die Stadtverwaltung auf, zeitnah über die geplanten Baumaßnahmen aufzuklären. Und der BA will über den weiteren Bau mitberaten. Der Weg zum Wallfahrtort Marienklause muss gerade für ältere Bürger wieder sicher und schön hergestellt werden.

Die Stadtverwaltung muss noch entscheiden, ob der Bau gestoppt wird und mit dem BA über weitere Maßnahmen beraten werden.

Im vergangenen Jahr beantragte Ferdinand Brinkmöller (CSU) eine Umgestaltung des Claude-Lorrain-Platzes vorm Anna Kircherl. Um dort beispielsweise Hochzeiten feiern zu können, sollte der Platz umgestalltet werden. Ob die aktuellen Baumaßnahmen auch damit in Verbindung stehen, weiß er nicht.

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