Lebende Krebse auf dem Weihnachtsmarkt

Lebendige Tiere gibt’s höchstens mal beim Krippenspiel - und nicht als Ware am Standl. In Bogenhausen ist das anders.
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Ein Mann verkauft Einsiedlerkrebse für 15 Euro pro Tier. Nicht jedem gefällt das. Eine AZ-Leserin findet es "geschmacklos".

Bogenhausen - Weihnachtsmärkte haben Tradition – und bieten üblicherweise auch solche. Baumschmuck und Kripperlfiguren, Lebkuchen und Glühwein. So etwas eben.

Lebende Tiere gibt’s höchstens mal beim Krippenspiel – und nicht als Ware am Standl. In Bogenhausen ist das anders.

Im so genannten „Weihnachtszauberwald“ auf dem Rosenkavalierplatz bietet der Franzose Gildas Voland lebendige Einsiedlerkrebse zum Verkauf an – jene Tierchen also, die in leeren Schneckenhäusern leben und im Urlaub am Meer hübsch zu beobachten sind, wenn sie am Strand herumsausen.

Voland verkauft sie für 15 Euro pro Tier und weist gern darauf hin, dass Einsiedlerkrebse recht gesellig seien, weshalb er sie mindestens in Dreiergruppen abgibt.

Seine Landeinsiedlerkrebse kämen ursprünglich aus Indonesien, seien pflegeleicht, brauchen nur selten Wasser und äßen pro Tag gerade einmal die Menge eines Reiskorns. Man könne sie leicht im Terrarium (auch die verkauft er), im leeren Aquarium oder ähnlichen Gefäßen halten.

Dieses skurrile Weihnachtsangebot gefällt allerdings nicht jedem. Eine AZ-Leserin hat darauf aufmerksam gemacht: „Wir waren schon öfters in den Gegenden, wo die Tiere im Freien leben, im Urlaub. Dort sollte man die Tiere möglichst unberührt lassen. Und bei uns in Bayern werden sie auf einem ,traditionellen Christkindlmarkt’ als Haustier verkauft. Sehr geschmacklos!“

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