„Kriegerdenkmal“ - was für ein Wort...

Ist die Bezeichnung „Kriegerdenkmal“ noch zeitgemäß? Darüber ist in Perlach eine öffentliche Diskussion entstanden. Die Debatte.
Gabriele Mühlthaler |
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Perlach - Der Anlass war ganz simpel: Die Kultur-Zuständigen im Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach hatten den „Tag des offenen Denkmals“ auf der Agenda. Der findet heuer am 13. September unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ statt.

Es können Denkmale zur Teilnahme angemeldet werden. Irgendwann in der Diskussion wurde auch das Kriegerdenkmal am Pfanzeltplatz genannt und die Frage kam auf, ob die Benennung denn noch zeitgemäß sei.

Statt „Kriegerdenkmal“ sei vielleicht „Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege“ passender, lautete ein Vorschlag.

Das wurde im Unterausschuss-Protokoll festgehalten und entfachte im Plenum eine heftige Diskussion.

Das Kriegerdenkmal mahne zum Frieden, an Begriff und Gedenkstätte dürfe man nicht rütteln, wurde argumentiert.

Zu harmlos für das Erinnern an Krieg und Vertreibung ist die Bezeichnung „Gedenkstätte“ dem örtlichen VdK-Vorsitzenden Günter Jockisch der mitteilte, dass die Verbandsmitglieder eine Umbenennung weder verstehen noch tolerieren würden.

 

 

 

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