Klinikum Schwabing: So sieht der Neubau jetzt aus

Die Ludes GmbH präsentiert den überarbeiteten Neubau der Schwabinger Klinik. Er soll sich besser in den Bestand einfügen.
| Lisa Marie Albrecht
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Das war der ursprüngliche Plan: kräftig grüne Paneele, ein sehr heller Farbton und ein rundes Vordach.
Ludes Generalplaner GmbH 3 Das war der ursprüngliche Plan: kräftig grüne Paneele, ein sehr heller Farbton und ein rundes Vordach.
So könnte der neue Übergang zwischen Alt- und Neubau aussehen.
Ludes Generalplaner GmbH 3 So könnte der neue Übergang zwischen Alt- und Neubau aussehen.
Das neue Klinikum Schwabing aus der Vogelperspektive.
Klinikum Schwabing 3 Das neue Klinikum Schwabing aus der Vogelperspektive.

Schwabing – Das Haus zu weiß, der Sichtschutz zu grün und die Fenster viel zu schräg – als die Ludes Generalplaner GmbH ihre ersten Entwürfe zum Neubau der Kinderklinik Schwabing vorstellte, setzte es seitens der Stadtgestaltungskommission im Dezember an der Fassadengestaltung viel Kritik. Das neue Gebäude (Haus 25, geplanter Baustart im Sommer 2016), in dem auch die Frauenheilkunde und Notaufnahme für Erwachsene untergebracht werden, sollte sich besser an den davor stehenden Altbau (Haus 24) in der Parzivalstraße anpassen.

Lesen Sie hier: Sanierung des Städtischen Klinikums Schwabinger Krankenhaus: So wird die neue Kinderklinik

Gestern präsentierte Stefan Ludes der Kommission für Stadtgestaltung nun die überarbeitete Version: Die Fassade hat sich dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude angenähert, die grünen Paneele wurde gegen eine Holzoptik getauscht, das Vordach ist nun eckig statt rund – der Kommission gefällt’s. Lediglich beim Thema Fenster will Ludes nicht aufgeben: Obwohl sich die Stadtgestalter für die „reduzierte“ Variante mit geraden Fenstern begeistern, möchte das Architekturbüro lieber eine „Laibung“, um eine skulpturale Neigung zu erzeugen. Wer sich durchsetzt, bleibt abzuwarten.

Lesen Sie hier: Doch kein Glasdach Klinik-Neubau in Schwabing: Entwürfe abgelehnt

Außerdem sieht der neue Entwurf eine Verkleinerung der Zufahrt Süd zum Altbau und lediglich eine Durchfahrt als Hauptzugang durch die historische Gartenmauer vor – ursprünglich waren zwei geplant. Etwa 1,70 Meter breit soll der Mauerdurchbruch sein. Einigen Kommissionsmitgliedern ist das immer noch zu viel – worauf Stefan Ludes entgegnet, man müsse sich schon entscheiden, ob man eine „Hauptzufahrt oder ein Gartentörchen“ haben wolle. Zwischen Alt- und Neubau bilden zwei verglaste Brücken einen Übergang, unter denen ein kleiner begrünter Platz zum Verweilen angelegt wird.

Bis zum ersten Spatenstich sind die letzten Details hoffentlich geklärt – der 79-Millionen-Neubau soll bis 2020 fertig sein. Im Altbau werden hauptsächlich Büros untergebracht.

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