Keine Verbesserung bei der U-Bahn!

AZ-Leser Christian Baierl hat sich in einem offenen Brief an die MVG gewandt, weil er fast jeden Morgen die U-Bahn verpasst. Denn die Zeit reicht nicht zum Umsteigen...
| Christian Baierl
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Das U-Bahnfahren hat sich nicht verbessert, findet AZ-Leser Christian Baierl.
Petra Schramek Das U-Bahnfahren hat sich nicht verbessert, findet AZ-Leser Christian Baierl.

Neuhausen - Lesen Sie hier, worüber sich Christian Baierl so ärgert:

Ich bin ehrlich gesagt mehr als verwundert, wenn nicht verärgert, über angekündigte Verbesserungen beim MVG, denn tatsächlich erlebe ich seit Montag täglich eine deutliche Verschlechterung. Ich steige morgens am Rotkreuzplatz in die Linie U1 zum OEZ ein und fahre dann von dort mit der U3 zur Station Oberwiesenfeld. Bisher war die Umsteigezeit von 4 Minuten schon häufig sehr knapp, oftmals erreichte man die U3 Richtung Innenstadt nicht mehr, d.h. 10 Minuten warten.

Schon vor ca. 1 Jahr habe ich vorgeschlagen die Züge, die nur bis Westfriedhof fahren bis zum OEZ zu verlängenern und stattdessen die bisherigen Züge zum OEZ zum Westfriedhof zu verkürzen. Durch diese Maßnahme wäre ausreichend Zeit zum Umsteigen, auch bei Verspätungen. Mit einer Belegung des Tunnels in der Innenstadt kann dies nicht in Zusammenhang stehen, denn ob ein Zug zu einer bestimmten Zeit zum OEZ oder zum Westfriedhof fährt ist nicht relevant.

Eine konkrete Antwort vom MVG (Lob und Tadel) diesbezüglich habe ich leider nie erhalten, ausser eines Antwortschreibens im Serienbriefstil. Seit dieser Woche hat man die Taktfolge jetzt so verlegt, dass theoretisch nur noch 2 Minuten bleiben zum Umsteigen. Das heißt, seit Montag habe ich morgens noch keine U-Bahn erlebt, die pünktlich am Rotkreuzplatz eintrifft und folglich auch pünktlich am OEZ ankommt.

Durch die Verspätung ist es nahezu unmöglich in die U3 umzusteigen. Nur wer bei der Ansage "Zurückbleiben bitte" noch die letzten paar Stufen runterhechelt und in den Zug springt, muss nicht 10 Minuten auf die nächste U-Bahn warten. Das gelingt nicht immer. Das Problem kann gelöst werden, wenn wie bereits vorgeschlagen die Züge mit den Ziel OEZ bzw. Westfriedhof (U7) getauscht werden, damit wäre ein Umsteigen auch bei den täglichen Verspätungen gewährleistet.

  • Frage 1: Wieso plant man überhaupt einen Taktfolge, die im Berufsverkehr nie eingehalten werden kann?
  • Frage 2: Ist das Problem bei den verantwortlichen Stellen der MVG überhaupt bekannt oder nur beim Lob und Tadel Kundendienst?
  • Frage 3: Was planen Sie konkret, um ein Umsteigen am OEZ zu ermöglichen?
  • Frage 4: Halten Sie einen 10 Minuten-Takt auf den Linien U1 und U3 zur Hauptverkehrszeit (Berufsverkehr) kundenfreundlich?
  • Frage 5: Gibt es Überlegungen Fahrgäste zu entschädigen, die aufgrund von Verspätungen die Anschlüße verpassen?

 

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